Stellungnahme zum Dringlichkeitsantrag CDU betr. hvv hop stärken statt einschränken
Letzte Beratung: 17.03.2026 Hauptausschuss Ö 3.8
Seit Ende des Jahres 2025 ist On-demand-Shuttle HVV hop im gesamten Bezirk Harburg buchbar. Damit verbunden sind Fahrten dieses Services nur noch buchbar, sofern sie nicht parallel zu Bahn-oder Buslinien verlaufen.
Im Gegenzug zu diesen Einschränkungen hat sich das Bediengebiet von HVV hop mehr als verdoppelt, ohne die Anzahl der Shuttle-Fahrzeuge an das Bediengebiet anzupassen. Im Ergebnis häufen sich seit einigen Wochen Klagen von Nutzern dieses Services über zunehmende Schwierigkeiten bei den Buchungen.
Um so unverständlicher ist die Ankündigung des Betreibers, die Zahl der Shuttle-Fahrzeuge von derzeit 28 auf 20 reduzieren zu wollen.
Die Bezirksversammlung beschließt:
Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, sich bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und HVV hop nachdrücklich dafür einzusetzen, dass eine Reduzierung der Shuttle-Fahrzeuge unterbleibt und die Flottenausstattung dem Nachfrageverhalten angepasst wird.
Hamburg, am 14.01.2026
BEZIRKSVERSAMMLUNG HARBURG
DER VORSITZENDE
24.Februar 2026
Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) nimmt wie folgt Stellung:
Um die bislang nicht an den klassischen öffentlichen Nahverkehr angeschlossenen Gebiete besser anzubinden, wurde die Kernfunktion der On-Demand-Dienste als Zubringer zu Bus- und Bahnlinien gezielt gestärkt. Im Zuge dessen erfolgte zudem eine Erweiterung des Bediengebiets auf den Raum Süderelbe. Beide Maßnahmen wurden im Sommer 2025 gegenüber den Fahrgästen kommuniziert. Aufgrund dieser Veränderungen sind der aktuelle Betrieb und der vorherige Betrieb nicht 1-zu-1 vergleichbar, da sich die Rahmenbedingungen geändert haben. Vor diesem Hintergrund wurden technische Verbesserungen umgesetzt und die Betriebssteuerung weiter optimiert, um die vorhandenen Ressourcen noch effizienter zu nutzen und die Abstimmung mit dem übrigen ÖPNV zu verbessern. In der Folge wurde die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge reduziert, um den veränderten Anforderungen und dem zur Verfügung stehenden Budget Rechnung zu tragen.
On-Demand-Verkehre erreichen bislang noch keine vollständige Kostendeckung. Mit weiteren Effizienzgewinnen und einer verbesserten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit steigen jedoch die Möglichkeiten, hvv hop in Harburg perspektivisch weiter auszubauen.
gez. Böhm f.d.R. Hille
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