Letzte Beratung: 03.11.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 30.1
Die Unterkunft am Schwarzenberg soll voraussichtlich bis Mitte 2027 leergezogen sein. Bis dahin muss die sichere und menschenwürdige Unterbringung der Bewohner*innen gewährleistet sein.
Wie das Hamburger Abendblatt am 6. Oktober 2026 berichtete (Quelle: Hamburger Abendblatt, „Missstände in Unterkunft am Schwarzenberg: Behörde spricht von Vandalismus“, 6. Oktober 2026.), schildern Bewohner*innen Probleme mit defekten Toiletten und Duschen, fehlenden
oder kaputten Schlössern sowie unbefugtem Zutritt zu den Sanitärbereichen. Insbesondere Frauen haben wegen möglicher Übergriffe Angst, die Duschen zu nutzen.
Die Sozialbehörde erklärte, dass notwendige Reparaturen unabhängig von der geplanten Schließung durchgeführt werden. Zugleich verweist sie auf wiederkehrende Schäden und Vandalismus.
Mit Blick auf den geplanten Leerzug ist es wichtig, dass notwendige Instandhaltungs- und Reparaturmaßnahmen nicht zurückgestellt werden. Die Verantwortung für sichere und nutzbare
Sanitäranlagen sowie den Schutz der Privatsphäre liegt bei den zuständigen Stellen. Auch der Umgang mit unbefugtem Zutritt muss verlässlich geregelt sein.
Die Bezirksversammlung bittet die zuständige Fachbehörde, insbesondere die zuständige Stabsstelle und die Staatsrätin, sowie Fördern & Wohnen (F&W),
1. dafür Sorge zu tragen, dass notwendige Reparaturen an Toiletten, Duschen und Schlössern zeitnah erfolgen und die Sanitäranlagen bis zum Leerzug nutzbar und abschließbar sind;
2. gemeinsam mit dem Betreiber DRK geeignete Maßnahmen gegen unbefugten Zutritt zum Unterkunftsgelände und zu den Sanitärbereichen zu prüfen sowie klare Ansprechpersonen für Mängel und akute Sicherheitsprobleme zu benennen;
3. im Hauptausschuss am 17. November 2026 im Rahmen des Ausschusses für Soziales, Integration über den Zustand der Sanitäranlagen, den Stand der Reparaturen und die Maßnahmen zum Schutz vor unbefugtem Zutritt zu berichten.
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