22-1741.01

Antwort auf Anfrage Fraktion Die Linke Harburg nach § 24 BezVG betr.: Auswirkungen des Bewerbungskonzeptes Olympia auf den Bezirk Harburg

Antwort / Stellungnahme des Bezirksamtes

Letzte Beratung: 16.06.2026 Hauptausschuss Ö 4.10

Sachverhalt

Im Mai 2025 wurde verkündet, dass Hamburg sich für die Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Ein erstes Bewerbungskonzept wurde der Öffentlichkeit vorgestellt, im weiteren Verlauf folgten Informationsveranstaltungen in den Bezirken.

Im Unterschied zu anderen Bezirken ist Harburg bislang nicht als Austragungsort vorgesehen. Gleichzeitig ist nicht auszuschließen, dass Planungen und Ressourcen mittelbar dennoch Auswirkungen auf den Bezirk haben – etwa durch gebundene Personalkapazitäten, priorisierte Infrastrukturmaßnahmen in anderen Stadtteilen oder zurückgestellte Projekte vor Ort. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, in welchem Umfang der Bezirk Harburg bereits in die Planungen eingebunden ist, welche Ressourcen gebunden werden und welche konkreten Auswirkungen sich ergeben.

Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt:

  1. Welche Abteilungen des Bezirksamtes und wie viele Mitarbeitende arbeiten aktuell in Vollzeit, Teilzeit oder stundenweise an den Planungen zur Olympia-Bewerbung bzw. zur Umsetzung des Referendums?
  2. Welcher Austausch in Form von einzelnen oder regelmäßigen Treffen oder Online-Meetings bestand und besteht zwischen den Olympia-Akteuren im Senat, den zuständigen Behörden, der Bezirksamtsleitung (oder ihrer Vertretung) und Mitarbeitenden des Bezirksamtes?
    (bitte einzeln auflisten seit Mai 2025)
  3. In welcher Form war oder ist das Bezirksamt Harburg in die Erstellung des Bewerbungskonzeptes eingebunden gewesen?
  4. Ist vorgesehen, dass im Falle eines positiven Referendums zusätzliche Personalkapazitäten im Bezirksamt Harburg insbesondere im Sportreferat oder in planungsrelevanten Fachämtern finanziert werden?
    Wenn ja: in welchem Umfang? Wenn nein: warum nicht?
  5. Welche Auswirkungen erwartet das Bezirksamt Harburg insgesamt durch die Olympia-Bewerbung auf die bezirkliche Entwicklung (z. B. Infrastruktur, Stadtentwicklung, Sportstättenplanung)?
  6. Ist damit zu rechnen, dass Projekte im Bezirk Harburg aufgrund der Olympia-Bewerbung zurückgestellt, verzögert oder priorisiert werden?
    Wenn ja: welche?
  7. Welche Kosten sind seit dem 01.01.2025 im Zusammenhang mit der Olympia-Bewerbung entstanden, die aus bezirklichen Mitteln finanziert wurden?
  8. Ist vorgesehen, dass sich der Bezirk Harburg im Falle einer Durchführung der Olympischen Spiele finanziell beteiligt oder anderweitig Ressourcen bereitstellt?
Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
16.06.2026
Ö 4.10
Lokalisation Beta

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