Antwort auf Anfrage "AfD fragt nach! Weitere Wohnunterkünfte für Flüchtlinge auf dem ehemaligen Geländes der Sietas Werft?"
Letzte Beratung: 16.06.2026 Hauptausschuss Ö 4.6
Die Stadt Hamburg hat im November 2025 das Gelände der ehemaligen Sietaswerft für 20 Mio. Euro in einer Zwangsversteigerung erworben. Die Werft hatte vorher Kredite bei der russischen Bank Sberbank aufgenommen, als Sicherheit bekam diese ein Grundpfandrecht auf das Werftgelände. Im Zuge des Ukrainekriegs wurde die Bank allerdings sanktioniert und es dürfen keine Gelder an diese ausgezahlt werden.
Nach Angaben des Senats hatte der Ankauf des Geländes strategische Gründe. Es sei darum gegangen, das Areal für zukünftige Nutzungen zu sichern - etwa als Gewerbe- und Industriestandort, aber auch für den Hochwasserschutz und für Wohnunterkünfte für Flüchtlinge.
Auf dem Parkplatz der ehemaligen Sietas Werft existieren bereits Wohncontainer für geflüchtete. Medienberichten zu Folge plant der Senat nun offenbar weitere Unterkünfte auf dem Gelände. Nicht zuletzt ist der Boden auf der Werft stark kontaminiert, respektive mit Schadstoffen belastet.
Dies vorausgeschickt fragen wir das zuständige Fachbehörde:
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