Antrag der AFD Fraktion: Reizgasvorfall am Gymnasium Süderelbe - Sicherheits- und Notfallkonzepte an Harburger Schulen überprüfen
Am 27. bzw. 28. August 2026 kam es am Gymnasium Süderelbe zu einem Reizgasvorfall. Nach Medienberichten mussten 14 Kinder aufgrund von Atemwegsproblemen und Augenreizungen medizinisch behandelt werden. Nach den bisherigen Berichten wurde das Reizgas versehentlich versprüht.
Der Vorfall zeigt, dass Schulen auch auf Situationen vorbereitet sein müssen, bei denen Reizstoffe oder andere gesundheitsschädliche Substanzen innerhalb eines Schulgebäudes freigesetzt werden. Neben einer schnellen medizinischen Versorgung sind insbesondere klare Alarmierungs-, Evakuierungs- und Kommunikationsabläufe von Bedeutung.
Die Bezirksversammlung sollte deshalb darauf hinwirken, dass die bestehenden Sicherheits- und Notfallkonzepte an den Harburger Schulen überprüft und bei Bedarf angepasst werden.
Sich bei den zuständigen Stellen der Freien und Hansestadt Hamburg dafür einzusetzen, dass die bestehenden Notfall- und Evakuierungskonzepte der Harburger Schulen im Hinblick auf Reizgas-, Pfefferspray- und vergleichbare Gefahrstoffvorfälle überprüft werden.
Darauf hinzuwirken, dass Schulen über klare Handlungsempfehlungen für die Alarmierung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie für die Evakuierung und medizinische Erstversorgung verfügen.
Der Bezirksversammlung über das Ergebnis der Überprüfung und einen etwaigen Anpassungsbedarf zu berichten.
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