22-2032.1

Wirtschaftskonferenz Hamburg-Nord: Austausch im Bezirk aktiv gestalten und fest verankern! - Beschlussempfehlung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung

Beschlussempfehlung Ausschuss

Letzte Beratung: 07.04.2026 Hauptausschuss Ö 7.14

Sachverhalt

Der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung hat sich in seiner Sitzungam 01.04.2026 mit oben genannter Thematik auseinandergesetzt und mehrheitlich folgende

Beschlussempfehlung formuliert:

Das Bezirksamt Hamburg-Nord möge unter Federführung des Dezernats für Wirtschaft, Bauen und Umwelt (WBZ) und unter Einbeziehung der Bezirksversammlung und regionaler Wirtschaftsakteure (u. a. Handelskammer Hamburg, Handwerkskammer) ein Konzept für eine jährlich stattfindende Wirtschaftskonferenz Hamburg-Nord entwickeln und dabei als Anregung die folgenden Punkte berücksichtigen:

  1. Pilotprojekt 2027: Die Konferenz soll im Jahr 2027 als Pilotveranstaltung gestartet werden und sich dabei an den Erfahrungen der im Juni 2026 stattfindenden Konferenz zum gewerblichen Klimaschutz orientieren. Dabei soll in Abstimmung mit dem Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Digitalisierung ein geeignetes Schwerpunktthema identifiziert werden (z. B. „Nachhaltige Gewerbeentwicklung“, „Digitalisierung des Mittelstands“ oder „Fachkräfte für Nord“).
  2. Fokus Vernetzung & Innovation: Zentrales Ziel der Konferenz soll in der Regel der Austausch zwischen den standortprägenden Ankerunternehmen des Bezirks (u. a. aus Luftfahrt, Healthcare und Versicherungswesen, wie z. B. Lufthansa Technik, das UKE oder TK), innovativen Start-ups und den lokalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie dem Handwerk und dem Einzelhandel sein.
  3. Einbindung der Wirtschaftsnetzwerke: Das WBZ soll insbesondere bestehende Strukturen (z. B. lokale Interessengemeinschaften wie die GIG City Nord u. a.) nutzen, um die Bedarfe der lokalen Wirtschaft gezielt in die Programmgestaltung einfließen zu lassen, um Mehrarbeit zu reduzieren und Synergieeffekte herzustellen.
  4. Finanzierung & Kooperation: Zur Entlastung des Bezirkshaushalts sollen Kooperationsmodelle mit Kammern und Unternehmen geprüft werden. Als erfolgreiche Referenz kann hierbei das Bergedorfer Modell herangezogen werden, das durch eine solche partnerschaftliche Organisation getragen wird. Um die personellen Ressourcen im WBZ zu schonen, soll im Rahmen einer Kooperation darauf hingewirkt werden, dass die operative Durchführung (z. B. Einladungsmanagement, Veranstaltungslogistik) vorrangig durch Kooperationspartner oder die gastgebenden Unternehmen übernommen wird. Die Rolle des Bezirksamtes konzentriert sich auf die strategische Steuerung. Die politische Schirmherrschaft obliegt der Bezirksversammlung.

Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich beschlossen

r-Stimmen

SPD, CDU, FDP, AfD

Gegenstimmen

-

Stimmenthaltungen

Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, Volt

Petitum/Beschluss

Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
07.04.2026
Ö 7.14
Anhänge

-

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