Übernommene preisgekrönte Grünpatenschaft an der Meenkwiese sichern und die Ehrenamtlichen bei der Ausübung des Ehrenamts unterstützen - Beschlussempfehlung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude
Der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude hat sich in seiner Sitzung am 23.03.2026 mit der o.g. Thematik befasst und einstimmig folgende Beschlussempfehlung formuliert:
Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude beschließen:
Das Bezirksamt wird gebeten
Begründung:
Die „Kleinen Paradiese an der Meenkwiese“ sind inzwischen in ganz Hamburg bekannt,preisgekrönt und werden auch in Reiseführern erwähnt. Hintergrund dieses Erfolgsprojekts istdie Übernahme einer Grünpatenschaft im Jahr 2003, die sich über viele Jahre und über vielenPhasen entwickelt hat und die heute dank des dahinterstehenden ehrenamtlichenEngagements die Blicke und das Interesse auf sich zieht. Die Meenkwiese hat über die Jahredadurch eine spürbare und sichtbare Aufwertung erfahren, an der sich jedes Jahr insbesonderein den warmen Monaten viele Menschen erfreuen, die diesen kleinen Park direkt an der Alsterfür sich auf ganz vielfältige Weise nutzen.
Der Mehrwert dieser großen Grünpatenschaft auf der langen Seite gegenüber dem Haus derJugend und Richtung Haynspark ist nicht nur, dass dort gemeinschaftlich gegärtnert wird,sondern dass dort auch viele gute nachbarschaftliche Beziehungen geknüpft wurden undwerden. Die Winterhuder und Eppendorfer sind stolz auf die Menschen, die diese Arbeit leisten.
Klimatische Bedingungen, der derzeit vorhandene Baumbestand und damit einhergehendeAuswirkungen auf den Boden, machen es inzwischen schwierig immer genau das Richtigeanzupflanzen und die Schönheit der Pflanzen zur Geltung zu bringen. Vor diesem Hintergrundsind zu den „Kleinen Paradiesen zwischenzeitlich auch die „Gärten der Zukunft“ dazugekommen, in denen auch ausprobiert wird, welchen Pflanzen unter anderem auch mit wenigWasser gut wachsen.
Die Ehrenamtlichen halten mit ihrer Arbeit einen Teil der Meenkwiese in Schuss Diegestiegenen Herausforderungen, neue Fragen an die richtige Pflege, die Entscheidungen fürdie richtigen Pflanzen machen es notwendig, dass das Bezirksamt mit der Expertise der eignenGärtner, eine Zusammenarbeit mit geeigneten Bezugsstellen für die richtigen Pflanzen,weiteren Beratern wie die der Loki-Schmidt-Stiftung und insgesamt einem guten regelhaftenund konstruktiven Austausch mit den Ehrenamtlichen zusammenarbeitet. Der Preis dafür ist dieFreude der Menschen, die den Park nutzen. Aus Sicht der Bezirksversammlung ist dieseumfangreiche Grünpatenschaft daher aus jeder Perspektive ein Gewinn und daher zuunterstützen und zu erhalten.
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
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