Poppelauweg Nr. 3: Was passiert mit dem leerstehenden Gebäude? Kleine Anfrage gem. § 24 BezVG der GRÜNE-Fraktion
Im Poppelauweg Nr. 3 steht seit vielen Jahren ein Gebäude leer. Nachbarn beschweren sich über Lärmbelästigung, da dieses verlassene Gebäude offensichtlich von anderen Menschen genutzt wird, um sich dort gesellig niederzulassen. Das Gebäude verwittert zusehends. Es ist von einer großen Grünfläche umgeben, die ebenfalls in einem schlechten Zustand zu sein scheint. Der Boden ist voller Müll und übersäht mit Scherben und Plastikteilen.
Laut Geoportal Hamburg befindet sich das Grundstück, auf dem das Gebäude steht, im Allgemeinen Grundvermögen der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Bebauungsplan Langenhorn 71 ist die Fläche als „private Grünfläche / Dauerkleingärten“ ausgewiesen.
Ich frage daher das Bezirksamt:
Das Grundstück sowie das Gebäude stehen im Allgemeinen Grundvermögen des Landesbetriebes Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG). Ob der LIG einen Dienstleister mit der Verwaltung beauftragt hat, ist dem Bezirksamt Hamburg-Nord nicht bekannt.
Die umgebene Grünfläche steht im Allgemeinen Grundvermögen des LIG. Ob der LIG einen Dienstleister mit der Verwaltung beauftragt hat, ist dem Bezirksamt Hamburg-Nord nicht bekannt.
Das gesamte Areal um das Gebäude umfasst ca. 3,4 ha.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Falls das Bezirksamt für die Verwaltung von Grundstück und Gebäude zuständig ist:
Das Bezirksamt ist für die Verwaltung von Grundstück und Gebäude nicht zuständig.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Gemäß Bebauungsplan Langenhorn 71 sind auf dieser Fläche anstelle des Gebäudes Kleingärten geplant. Das Bezirksamt HH-Nord plant diese als Ersatzkleingärten für das Pergolenviertel und Diekmoor herzustellen.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung.
Für die Anwendung des Wohnungsbau-Turbos müssen Vorhaben mit den öffentlichen Belangen und mit den Vorstellungen der städtebaulichen Entwicklung und Ordnung der Gemeinde vereinbar sein.
Nein, die Fläche ist für die Anwendung des Wohnungsbau-Turbos nicht geeignet. Bei der Fläche handelt es sich um eine seit 27.03.2017 ausgewiesene Fläche für private Dauerkleingärten. Die Fläche ist notwendig, um andere größere Wohnbauvorhaben umzusetzen, sie dient zukünftig als Ersatzfläche für Kleingartenverlagerungen. Eine Erweiterung der Wohnnutzung ist zudem aufgrund des Siedlungsbeschränkungsbereichs 2 des Flughafens nicht möglich. Das Gebiet liegt innerhalb der Tag-Schutzzone 2 sowie der Nacht-Schutzzone des Flughafens.
Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung. Hinweise auf Altlasten oder schädliche Bodenveränderungen liegen für das Grundstück nicht vor.
Dr. Bettina Schomburg 12.06.2026
(Bezirksamtsleitung)
Anlage: Fotos
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