Eingabe: Tempo 30 im Moorfuhrtweg und Poßmoorweg - bitte politisch nachfassen
Letzte Beratung: 31.08.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.5
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:
„Guten Tag,
als direkter Anwohner des Moorfuhrtwegs bin ich ehrlich gesagt sehr enttäuscht und zunehmend fassungslos über die Ablehnung von Tempo 30 durch die Straßenverkehrsbehörde.
Die Begründung mit geringen Unfallzahlen überzeugt mich überhaupt nicht. Dass hier bislang wenig passiert ist, ist aus meiner täglichen Erfahrung auch der permanenten Vorsicht und Aufmerksamkeit von Eltern, Kindern und allen Menschen zu verdanken, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Es wäre schön, wenn man sich hier nicht nur unfallfrei, sondern auch sicher und angstfrei bewegen könnte.
Durch die aktuellen Baustellen und veränderten Verkehrsströme hat sich die Situation aus meiner Sicht zusätzlich verschärft.
Auch politisch verstehe ich diese restriktive Haltung immer weniger. Hamburg hat sich mit dem Zukunftsentscheid deutlich ambitioniertere Klimaziele gegeben. Klimafreundliche Mobilität, sichere Wege für Fuß- und Radverkehr und eine entsprechende Stadtplanung müssen dann aber auch konkret vor Ort umgesetzt werden.
Gerade deshalb ist für mich schwer nachvollziehbar, warum bereits bei einer vergleichsweise einfachen Maßnahme wie Tempo 30 solche Hürden entstehen.
Ich wünsche mir sehr, dass Sie die Ablehnung nicht einfach hinnehmen und politisch noch einmal nachfassen. Prävention darf doch nicht erst dann beginnen, wenn tatsächlich jemand zu Schaden gekommen ist.
Mit freundlichenGrüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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