Eingabe: Sicherheit in der Jarrestadt
Letzte Beratung: 31.08.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.2
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksversammlung Hamburg‑Nord,
als Leitung der Kindertagesstätte elbkinder-Kita Jarrestraße in der Jarrestadt wende ich mich mit der dringenden Bitte an Sie, zwei verkehrsbezogene Maßnahmen in der Jarrestraße zu prüfen und umzusetzen, um die Sicherheit der Kinder, Familien und Mitarbeitenden unserer Einrichtung nachhaltig zu verbessern.
1. Beibehaltung und Verlängerung der Tempo‑30‑Zone in der Jarrestraße
Der derzeitige Abschnitt mit Geschwindigkeitsbegrenzung ist ein Anfang, reicht jedoch nicht aus, um den besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmenden – insbesondere den Kita‑Kindern – einen sicheren Weg zur Einrichtung zu ermöglichen. Die Jarrestraße ist ein äußerst belebter Straßenzug mit zahlreichen Geschäften, Restaurants, Arztpraxen und dementsprechend hohen Fußgängerfrequenz. Aber auch andere Mobilitätsformen wie Fahrräder und E-Scooter sind in unserem Stadtteil einerseits sehr beliebt – tragen jedoch erheblich zur Unübersichtlichkeit des Verkehrs bei. Hinzu kommt ein sehr dichtes Busaufkommen in kurzer Taktung, das zu zusätzlichen Verkehrsspitzen und unübersichtlichen Situationen führt. Eine Verlängerung der Tempo‑30‑Zone für die gesamte Jarrestraße würde die Verkehrssicherheit erheblich erhöhen und zu einer spürbaren Entschärfung der Gefahrenlage beitragen.
2. Einrichtung einer weiteren sicheren Querungsmöglichkeit
Zwischen der Ampel an der Kreuzung Jarrestraße/Großheidestraße und der Saarlandstraße fehlt aus unserer Sicht eine weitere sichere Möglichkeit, die Jarrestraße zu überqueren.
Gerade für Kinder ist dieser Abschnitt unübersichtlich und aufgrund des Verkehrsaufkommens schwer einzuschätzen. Eine zusätzliche Querungshilfe – beispielsweise als Zebrastreifen in Höhe der Bushaltestelle Flüggestraße – würde den Verkehr verlangsamen und den Schul‑ und Kitaweg vieler Kinder deutlich sicherer machen und auch älteren Menschen sowie mobilitätseingeschränkten Personen aus unserem benachbarten Pflegeheim zugutekommen.
Als pädagogische Einrichtung tragen wir Verantwortung für die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder. Gleichzeitig sind wir auf eine verkehrliche Infrastruktur angewiesen, die diese Verantwortung unterstützt. Die genannten Maßnahmen würden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Jarrestadt kinderfreundlicher und sicherer zu gestalten.
Ich danke Ihnen für die Prüfung unseres Anliegens und stehe für Rückfragen oder einen Austausch vor Ort jederzeit gern zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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