22-0822

Eingabe: Kreuzung Mundsburg

Mitteilungsvorlage Bezirksamt

Letzte Beratung: 24.03.2025 Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg Ö 5.1

Sachverhalt

Das Bezirksamt Hamburg-Nord informiert über folgende Bürger:innen-Eingabe:

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Vertreter:innen der Bezirksversammlung Hamburg-Nord,

vor einigen Wochen habe ich eine Online-Petition ins Leben gerufen und möchte Sie auf mein Anliegen aufmerksam machen. Es betrifft die Verkehrsführung an der Kreuzung Mundsburg, mit der keiner der Verkehrsteilnehmer:innen zufrieden ist. Ganz im Gegenteil, die Kreuzung ist brandgefährlich! Bitte handeln Sie. Hier der Text meiner Petition:

"Wir fordern eine grundlegende Neukonzeption und Umgestaltung der Kreuzung Mundsburg. Sie dient nicht ihrem Zweck, die lokalen Stadtviertel zu verbinden, sondern stellt eher ein Hindernis dar - eine Barriere, die uns trennt statt zu vereinen.

Doch die Kreuzung ist nicht nur ein Ärgernis, sondern auch ein ernsthaftes Sicherheitsproblem. Sie ist ein Unfall-Hotspot mit jährlich über 180 registrierten Vorfällen. Das ist ein schockierend hoher Wert, deutlich über dem Durchschnitt anderer Kreuzungen in Hamburg. Die chaotische Verkehrsführung scheitert auf ganzer Linie, den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmer:innen gerecht zu werden - Fußnger:innen, Radfahrer:innen und Autofahrer:innen gleichermaßen.

Zu den zentralen Problemen gehören:

  • Unübersichtlichkeit: Die Vielzahl an Verkehrsströmen von Autos, Bussen, Fahrrädern und Fußnger:innen führt regelmäßig zu gefährlichen Situationen, da Markierungen und Signale uneindeutig sind.
  • Gefährdung des Radverkehrs: Die Radwege sind schlecht gekennzeichnet, teils von Fußngern blockiert und führen oft in Konflikte mit abbiegendem Autoverkehr.
  • Mangelnde Sicherheit für Fußnger:innen: Die Fußngerüberwege sind schlecht platziert und zu kurz getaktet, was insbesondere für ältere Menschen und Kinder gefährlich ist.
  • Staus und Verkehrschaos: Die Ampelschaltungen sind nicht auf den Verkehrsfluss abgestimmt, was zu unnötigen Staus und erhöhten Emissionen führt.

Die bisherigen Maßnahmen wie zusätzliche Markierungen und Warnsignale sind unzureichend, wie die weiterhin hohe Unfallzahl zeigt. Angesichts der Bedeutung dieser Kreuzung sowohl für den öffentlichen Nahverkehr als auch für den motorisierten Individual- und Radverkehr muss hier dringend ein umfassendes, zukunftsorientiertes Konzept umgesetzt werden. Beispiele wie Kopenhagen oder Amsterdam zeigen, wie moderne, sichere und umweltfreundliche Kreuzungsgestaltungen aussehen können.

Wir fordern daher:

  • Ein partizipatives Planungsvorhaben unter Einbeziehung von Anwohner:innen und Verkehrsexpert:innen.
  • Eine sichere und klar getrennte Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmer:innen.
  • Verbesserte Ampelschaltungen zur Reduktion von Staus und Emissionen.

Ich wende mich daher direkt an die Hamburger Verkehrsbehörde, das Bezirksamt Hamburg-Nord und die Bezirksversammlung Hamburg-Nord: Wir brauchen eine grundlegende Neukonzeption und Umgestaltung der Kreuzung Mundsburg. Es ist an der Zeit, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und eine Lösung zu entwickeln, die für alle Verkehrsteilnehmer:innen sicher und benutzerfreundlich ist.

Es liegt in Ihrer Zuständigkeit, einen sicheren und effizienten Verkehrsfluss in unserer Stadt zu gewährleisten. Hören Sie auf unsere Bedenken und lassen Sie uns zusammenarbeiten, um dieses Problem zu lösen. Ich bitte Sie dringend: Priorisieren Sie die Neugestaltung der Kreuzung Mundsburg. Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit und Ihr Handeln."

Petitum/Beschluss

Um Kenntnisnahme wird gebeten.

Dr. Bettina Schomburg

Bera­tungs­reihen­folge
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Lokalisation Beta
Mundsburg

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