Eingabe: Beschwerde über die Verkehrssituation in den Wohnstraßen rund um die Frickestraße in Hamburg-Eppendorf
Letzte Beratung: 31.08.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.9
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte mich mit einer Beschwerde über die Verkehrssituation in den Wohnstraßen rund um die Frickestraße in Hamburg-Eppendorf an Sie wenden.
In den kleinen Seitenstraßen ist die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger zunehmend problematisch. Gehwege werden regelmäßig durch falsch abgestellte Kraftfahrzeuge(Motorroller) sowie durch Fahrräder und insbesondere Lastenräder erheblich eingeengt oder vollständig blockiert. Dadurch ist ein sicheres Passieren häufig nicht mehr möglich.
Als Mutter mit Kinderwagen erlebe ich regelmäßig, dass ich auf die Fahrbahn ausweichen muss, weil Gehwege nicht passierbar sind. Besonders für Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Personen mit Rollstuhl oder Rollator stellt dies eine erhebliche Einschränkung und ein Sicherheitsrisiko dar.
Zusätzlich fällt auf, dass in den betroffenen Straßen regelmäßig Fahrzeuge im Halteverbot, auf Gehwegen oder in Bereichen parken, in denen dadurch die vorgeschriebenen Restgehwegbreiten nicht mehr eingehalten werden. Der Eindruck entsteht, dass diese Verstöße nur unzureichend kontrolliert werden.
Ich bitte Sie daher, die Verkehrssituation in den Wohnstraßen rund um die Frickestraße umfassend zu prüfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören aus meiner Sicht insbesondere:
● häufigere Kontrollen des ruhenden Verkehrs,
● konsequenteres Vorgehen gegen Falschparker,
● die Überprüfung der Abstellsituation für Fahrräder und Lastenräder,
● sowie bauliche Maßnahmen wie Poller oder ausgewiesene Abstellflächen, um Gehwege dauerhaft freizuhalten.
Mir ist bewusst, dass sowohl der Radverkehr als auch Lastenräder wichtige Bestandteile einer nachhaltigen Mobilität sind. Dennoch dürfen sie nicht dazu führen, dass Fußgängerinnen und Fußgänger den öffentlichen Raum nicht mehr sicher nutzen können. Gleiches gilt selbstverständlich für Kraftfahrzeuge (Motorroller)
Ich würde mich freuen, wenn Sie mein Anliegen prüfen und mir mitteilen könnten, welche Maßnahmen für den Bereich rund um die Frickestraße vorgesehen sind oder künftig in Betracht gezogen werden.
Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass sich die Situation insbesondere in den Abendstunden deutlich verschärft. Zu dieser Zeit nimmt die Anzahl der abgestellten Fahrräder, Lastenräder und E-Scooter erheblich zu. Häufig werden sie so auf den Gehwegen abgestellt, dass diese nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr passierbar sind.
Leider entsteht dabei häufig der Eindruck, dass viele Nutzerinnen und Nutzer wenig Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmende nehmen. Gerade für Familien mit Kinderwagen, Menschen mit Rollstuhl oder Rollator sowie Personen mit Sehbehinderungen stellen solche abgestellten Fahrzeuge eine erhebliche Behinderung und ein Sicherheitsrisiko dar.
Ich bitte daher darum, insbesondere die Situation in den Abendstunden zu beobachten und zu prüfen, ob zusätzliche Kontrollen oder geeignete Maßnahmen zur Freihaltung der Gehwege umgesetzt werden können.
Mit freundlichen Grüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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