Eingabe: AKUTER NOTFALL / Systematisches Behördenversagen bei ZWEI TÜV-stillgelegten Aufzügen (PEG-Objekte Uhlenhorst Nr. 88 & 89) - Warum ignoriert die Politik unsere Anzeigen?
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterrichtet über folgende Eingabe:
„An alle Fraktionen Hamburg-Nord
in Kopie an die Senatskanzlei
Betreff: AKUTER NOTFALL / Systematisches Behördenversagen bei ZWEI TÜV-stillgelegten Aufzügen (PEG-Objekte Uhlenhorst Nr. 88 & 89) – Warum ignoriert die Politik unsere Anzeigen?
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir haben am 10.08.2026 jede Ihrer Fraktionen (Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CDU, Die Linke, FDP und AfD) per E-Mail kontaktiert und detailliert über einen unhaltbaren Notfall auf der Uhlenhorst informiert. Bis zum heutigen Tag haben wir von keiner einzigen Partei eine Antwort oder auch nur eine Eingangsbestätigung erhalten. Während die Politik und die Behörden schweigen, spitzt sich die Lage in den Häusern Nr. 88 und Nr. 89 dramatisch zu. Es besteht mittlerweile akute Gefahr für Leib und Leben!
Der Sachverhalt (Flächendeckende Gefährdung):
In unserem Wohnkomplex wurden gleich zwei Aufzüge parallel vom TÜV offiziell stillgelegt – einer im Haus Nr. 88 und einer im Haus Nr. 89 (Eigentümer/Vermieter: PEG). Eine Instandsetzung wird vom Vermieter für beide Anlagen komplett verweigert.
Die Folgen vor Ort sind katastrophal: In den betroffenen Häusern leben zwei Personen, die absolut keine Treppen mehr steigen können. Diese Menschen sind seit den Stilllegungen faktisch in ihren Wohnungen in den oberen Etagen gefangen! Sie können weder einkaufen noch Arzttermine wahrnehmen. Im Falle eines Brandes oder medizinischen Notfalls sind diese Menschen absolut hilflos!Besonders skandalös: Der Vermieter wusste bereits seit dem Jahr 2024, dass eine Stilllegung beider Aufzüge durch den TÜV droht, wenn angemahnte Reparaturen nicht durchgeführt werden. Die PEG hat diese Mängel über zwei Jahre hinweg wissentlich ignoriert und diese unhaltbare Situation für die Mieterschaft beider Häuser bewusst in Kauf genommen.
Chronologie unseres vergeblichen Kampfes gegen die mauernden Behörden:
Wir versuchen seit Monaten über die offiziellen Wege Hilfe zu bekommen, stoßen aber auf eine Wand des Schweigens:
Bis zum heutigen Tag haben wir von keiner einzigen Stelle eine Rückmeldung erhalten! Das zuständige Amt für Wohnraumschutz Hamburg-Nord wiegelt mündlich ab und behauptet fälschlicherweise, ein stillgelegter Aufzug „unterliege nicht der Zuständigkeit des Wohnraumschutzes“. Dies widerspricht völlig § 2 Abs. 1 des Hamburgischen Wohnraumschutzgesetzes (HmbWoSchG), der Zugänge und Nebeneinrichtungen ausdrücklich unter Schutz stellt [HmbWoSchG].
Meine dringende Bitte an Sie als Regionalpolitiker:
Hier findet eine humanitäre Härte und der bewusste Entzug von Wohnraum statt, während sich die Fachbehörden weigern, ihre gesetzliche Pflicht zur Gefahrenabwehr wahrzunehmen. Ich bitte Sie inständig: Brechen Sie Ihr Schweigen! Setzen Sie dieses Thema im Sinne des Mieterschutzes und der Gefahrenabwehr auf die politische Agenda für die kommende Regionalausschusssitzung am 12. Oktober 2026 [Regionalausschuss BUHD].
Wir Bürger erwarten, dass die gewählte Politik das Bezirksamt dazu zwingt, endlich eine Eilverfügung gegen die PEG zu erlassen.
Wir bitten um Rückmeldung bis zum 25. September 2026, ob und in welcher Form Ihre Fraktion dieses behördliche Versagen und die humanitäre Notlage auf der Uhlenhorst in der kommenden Ausschusssitzung thematisieren wird.
Für Rückfragen und die Übermittlung konkreter Objektdaten stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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