22-2464

Ein cooler Ort fürs Kerngebiet – Neugestaltung des Platzes an der Einmündung Marthastraße/Eppendorfer Weg

Gemeinsamer Antrag

Sachverhalt

Der Platzbereich an der Einmündung der Marthastraße in den Eppendorfer Weg ist derzeit durch einen hohen Versiegelungsgrad geprägt und verfügt nur über eine eingeschränkte Aufenthalts­qualität. Aus der Nachbarschaft wurden Anregungen geäert, den Platz attraktiver zu gestalten und stärker als Ort der Begegnung im Quartier zu entwickeln.

Eine qualitätsvolle Neugestaltung des Platzes bietet die Chance, das Zusammenleben im Stadtteil zu stärken, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den öffentlichen Raum stärker an den Bedürf­nissen der Anwohnenden auszurichten. Gleichzeitig können durch geeignete Maßnahmen Aspekte der Klimaanpassung berücksichtigt werden. Hierzu hat die Bezirksversammlung bereits mit der Drucksache 21-3210 die Bedeutung klimaangepasster Maßnahmen im öffentlichen Raum hervor­gehoben.

Darüber hinaus kann die Umgestaltung einen konkreten Beitrag zur Umsetzung des Klima­anpassungskonzeptes des Bezirks Eimsbüttel leisten, das mit der Drucksache 22-0964 beschlossen wurde. Insbesondere die Entsiegelung von Flächen, zusätzliche Begrünung, die Schaffung von Schattenbereichen sowie die Verbesserung des lokalen Mikroklimas können dazu beitragen, die Auswirkungen zunehmender Hitzeperioden und Starkregenereignisse zu mindern.

Petitum/Beschluss

Der Bezirksamtsleiter wird gebeten,

  1. zu prüfen, ob und wie der Platzbereich an der Einmündung Marthastraße/Eppendorfer Weg im Sinne einer höheren Aufenthaltsqualität und einer Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammen­lebens umgestaltet werden kann;
  2. dabei Maßnahmen zur Klimaanpassung entsprechend der Zielsetzungen des Beschlusses Drs. 21-3210 sowie des Klimaanpassungskonzeptes des Bezirks Eimsbüttel (Drs. 22-0964) zu berücksichtigen, insbesondere Möglichkeiten der Entsiegelung, Begrünung, Verschattung und Regenwasserrückhaltung;
  3. im Falle, dass sich im Zuge der Bestandsanalyse abzeichnen sollte, dass ausreichend Gestaltungsspiel­ume bestehen, für die Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes eine Öffentlichkeits­beteiligung durchzuführen. Im Rahmen dieser Beteiligung soll eine gesonderte Kinder- und Jugendbeteiligung vorgesehen werden. Dies erfolgt, um die Bedarfe junger Menschen frühzeitig in die Planung einzubeziehen;
  4. dem Kerngebietsausschuss (KGA) über die Ergebnisse der Prüfungen zu berichten.

Ali Mir Agha, Nina Joana Schübel, Luise Rosemeier, Katrin Meyer, Gabriele Albers und GRÜNE-Fraktion
Simone Gastl, Ralf Meiburg, Roland Oehlmann, Til Bernstein und SPD-Fraktion

Anhänge

keine

Lokalisation Beta
Marthastraße Eppendorfer Weg

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