Bitte um Stellungnahme von Hamburg Wasser und der Feuerwehr zur Eingabe Drs. 22-1414 Stellungnahme der Behörde für Inneres und Sport
Letzte Beratung: 11.02.2026 Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität Ö 7.1
Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität (KUM) hat in seiner Sitzung am 05.11.2025 anlässlich der Eingabe „Sicherheit in Hamburg erhöhen - Unterflur-Hydranten mit Fahrrad-Anlehnbügeln vor Überparken schützen“ (Drs. 22-1414) einstimmig beschlossen, die Eingabe mit der Bitte um Stellungnahme an Hamburg Wasser und die Feuerwehr weiterzuleiten und die Stellungnahme dem KUM wieder zurückzuleiten.
Die Behörde für Inneres uns Sport nimmt hierzu wie folgt Stellung:
Zu.5. der Eingabe:
Aus Sicht der Gefahrenabwehr ist um die Mitte des Hydranten ein Mindestfreiraum mit einem Radius von 0,75 m vorzusehen. Dieser Freiraum ist erforderlich, um eine zügige und sichere Inbetriebnahme sowie Bedienung des Hydranten zu gewährleisten.
Eine pauschale Festlegung der erforderlichen Anzahl von Schutzbügeln ist nicht möglich, da diese von den örtlichen Gegebenheiten und der konkreten Ausführung abhängt. Unabhängig davon ist sicherzustellen, dass der Hydrant mindestens von einer Seite uneingeschränkt zugänglich bleibt, um das ordnungsgemäße Abführen der Schlauchleitungen zu gewährleisten.
Das vorgetragene Anliegen ist in der vorliegenden Form nicht hinreichend schlüssig dargelegt. Aus fachlicher Sicht sind Fahrradbügel zur Lösung der dargestellten Problemstellung nicht geeignet. Auch an Fahrradbügeln kann es durch großvolumige Lastenfahrräder oder mehrere miteinander verbundene Fahrräder zu einer Beeinträchtigungder Zugänglichkeit kommen. Zum gezielten Schutz von Unterflurhydranten sind einfache Poller fachlich besser geeignet und stellen eine zweckmäßigere Maßnahme dar. Ergänzend kann eine farbliche Kennzeichnung der Unterflurhydrantendeckel zur Verbesserung derWahrnehmbarkeit und zur Sensibilisierung beitragen. (siehe Bild).
Der Hauptausschuss folgt der Beschlussempfehlung.
Keine
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