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Baumpflanzungen und Fußwegausbesserung in der Brabandstraße Kleine Anfrage nach §24 BezVG von Lindenberg, Ralf (FDP)

Kleine Anfrage nach § 24 BezVG

Sachverhalt


Die 2018 in der Brabandstraße gefällten 50 Götterbäume – im Abschnitt zwischen Hindenburgstraße und Sengelmannstraße – sollten durch Neuanpflanzungern ersetzt und die Fußwege ausgebessert werden, sobald die Arbeiten von HamburgWasser abgeschlossen worden sind. Dies wurde den Anliegern so mitgeteilt.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:

1. Sind die Arbeiten von Hamburg Wasser auf der Brabandstraße abgeschlossen?

Die Leitungsarbeiten wurden seitens HamburgWasser zum Ende letzten Jahres fertig gestellt.

2. Wenn nein – bis wann soll dies geschehen?

Siehe Antwort zu 1

3. Wenn ja - wann werden die versprochenen Bäume gepflanzt?

Die Pflanzung der Bäume erfolgt im Rahmen der Straßenbaumaßnahme.

4. Auf wie viele Bäume hat man sich geeinigt und welche Arten werden es sein?

In 2018 wurden 27 Götterbäume gefällt, deren Ersatzpflanzung 1:1 erfolgt. Weitere 11 Standorte waren zu dem Zeitpunkt bereits gefällt und werden ebenfalls alle ersetzt. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit auf Pflanzung weiterer Bäume in offensichtlichen Lücken geprüft – vorbehaltlich der erforderlichen Prüfung durch alle Leitungsträger können nach derzeitigem Planungsstand weitere 10 Standorte für Neupflanzungen erschlossen werden. Den betroffenen Anwohnern wurde die Möglichkeit gegeben, sich am Entscheidungsprozess hinsichtlich der Baumartenauswahl zu beteiligen. Mehrheitlich fiel die Wahl mit 50% der eingegangen Stimmen auf den Rotlaubigen Blut-Ahorn (Acer platanoides ‚Schwedleri‘).

5. Die Fußwege in der Brabandstraße sind im schlechten Zustand. Wann werden die Fußwege wieder so ausgebessert, dass die Platten eben verlegt und die Stolperfallen beseitigt sind?

Die Flächen in der Brabandstraße wurden zunächst nur provisorisch wiederhergestellt, da eine reguläre Instandsetzung durch das Fachamt MR vorgesehen ist.

Bedauerlicherweise führen die im Bereich MR2 seit geraumer Zeit vorherrschende Personalsituation und die zudem vollen Auftragsbücher der Planungsbüros zu erheblichen Zeitverzögerungen in der Projektbearbeitung. Eine belastbare Terminschiene zur weiteren Bearbeitung kann daher nicht ohne die noch abzustimmende Prioritätenbildung aller bezirklichen Maßnahmen benannt werden.

Grundsätzlich wird seitens der Wegeaufsicht für einen verkehrssicheren Zustand der Flächen Sorge getragen.

6. Werden die Anlieger über diese Arbeiten benachrichtigt? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht?

Grundsätzlich ist für Planungen zur Instandsetzung von Straßen eine Beteiligung des Regionalausschusses vorgesehen. Vor Baubeginn wird eine Pressemitteilung gefertigt, und die direkten Anlieger erhalten eine gesonderte, schriftliche Anwohnerinformation. Weitere gesonderte Beteiligungen von Anliegern erfolgt regulär nicht, bei direkten Fragen steht das Bezirksamt aber generell zur Verfügung.

Michael Werner-Boelz 04.06.2020

Lokalisation Beta
Brabandstraße Sengelmannstraße

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