22-4147

Aufzugsausfall am U-Bahnhof Wandsbek Markt: Frühzeitige Information sicherstellen und barrierefreie Alternativen praxisgerecht gestalten Beschluss der Bezirksversammlung vom 02.07.2026 (Drs. 22-3807.1)

Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz

Letzte Beratung: 10.09.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 14.27

Sachverhalt

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, sich bei der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

(BVM), dem hvv sowie der Hamburger Hochbahn AG dafür einzusetzen, dass im Zusammenhang mit dem geplanten Aufzugsaustausch am U-Bahnhof Wandsbek Markt folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

2. Alternativverbindungen

Es möge geprüft werden, inwieweit die Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Fahrgästen mit Rollstühlen oder Rollatoren, Familien mit Kinderwagen sowie weiterer auf barrierefreie Mobilität angewiesener Fahrgäste durch die vorgesehenen Alternativverbindungen ausreichend berücksichtigt und entsprechend weitere Alternativverbindungen eingerichtet werden.

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) nimmt wie folgt Stellung:

Die Erneuerung des Aufzuges in Wandsbek Markt ist erforderlich, um auch zukünftig allen Fahrgästen eine bequeme, zuverlässige und barrierefreie Fahrt mit der U-Bahn zu ermöglichen. Hierdurch kommt es übergangsweise zu Einschränkungen, indem der Aufzug für einen gewissen Zeitraum den Fahrgästen nicht zur Verfügung gestellt werden kann.

Dank des engmaschigen Busnetzes ist jedoch weiterhin eine barrierefreie Erreichbarkeit über diverse Buslinien gegeben. So gibt es bis zu 20 Busfahrten stündlich zum benachbarten U- und S-Bahnhof Wandsbeker Chaussee, welcher über Aufzüge verfügt. Auch gibt es regelmäßige Fahrten zu den benachbarten Schnellbahnstationen Straßburger Straße und Hasselbrook. Zum Erreichen des Stadtzentrums aus dem Hamburger Osten bieten sich vielfältige alternative Umsteigeverbindungen an, z.B. mit Umstiegen in Wandsbek-Gartenstadt, Alter Teichweg, Straßburger Straße, Horner Rennbahn oder Barmbek. Auch können Kombinationen aus verschiedenen Buslinien genutzt werden, die ebenfalls das Stadtzentrum erreichen (i.W. Linien 16 und X35). Aufgrund dieser außergewöhnlich hohen Anzahl von Alternativverbindungen ist von einer großflächigen und weit gestreuten Verlagerung der auf Barrierefreiheit angewiesenen Fahrgäste auszugehen. Die Einrichtung weiterer Alternativverbindungen wird vor diesem Hintergrund als nicht erforderlich eingeschätzt.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
10.09.2026
Ö 14.27
Anhänge

Keine Anlage/n

Lokalisation Beta
Wandsbeker Marktstraße Wandsbek Wandsbeker Chaussee Straßburger Str. Alter Teichweg Horner Rennbahn Barmbek-Nord

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