Synergien nutzen - Trinkwasserbrunnen am Planschbecken im Hammer Park errichten (Antrag der CDU-Fraktion)
Letzte Beratung: 01.09.2026 Hauptausschuss Ö 6.1
Der Hammer Park zählt zu den am stärksten genutzten Grünanlagen im Bezirk. Das dortige Planschbecken hat für viele Familien einen besonderen Stellenwert, gerade weil es im Umfeld kaum wohnortnahe Möglichkeiten zur Abkühlung gibt. An warmen Sommertagen ist das Becken für zahlreiche Kinder aus dem Stadtteil oft die einzige erreichbare Gelegenheit, sich im Freien zu erfrischen.
Was jedoch vor Ort noch fehlt, ist ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen. Dieser könnte mit Blick auf zunehmend heiße Sommer einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung leisten und die Aufenthaltsqualität im Park steigern.
Mit der Drucksache 23-1762 hat sich die Bezirksversammlung für eine umfassende Sanierung und dauerhafte Ertüchtigung des Beckens ausgesprochen. Vorgesehen sind dabei insbesondere Arbeiten an der Wasserversorgung, denn eine dauerhaft verlässliche Frischwasserzufuhr fehlt bislang und sowohl die Wasseraufbereitung als auch die Brunnentechnik müssen erneuert werden. Für die Umsetzung wird das Leitungsnetz im Umfeld des Beckens neu hergerichtet und an die Frischwasserversorgung angebunden.
Genau hier setzt der vorliegende Antrag an. Da im Rahmen der beschlossenen Sanierung ohnehin am Leitungsnetz gearbeitet wird, lässt sich ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen mit geringem Mehraufwand direkt mitverlegen. In einem Arbeitsgang ist der Anschluss deutlich günstiger als eine spätere Nachrüstung, die erneute Erdarbeiten und einen weiteren Eingriff in die Grünanlage bedeuten würde.
Beschluss:
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
1. Das Bezirksamt wird gebeten, im Zuge der mit Drucksache 23-1762 beschlossenen Sanierungs- und Leitungsarbeiten am Planschbecken im Hammer Park die Errichtung eines öffentlichen, frei zugänglichen Trinkwasserbrunnens in unmittelbarer Nähe des Planschbeckens zu prüfen und bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen umzusetzen.
2. Das Bezirksamt wird gebeten, die hierfür erforderlichen Arbeiten so weit wie möglich mit den ohnehin geplanten Maßnahmen an der Wasserinfrastruktur zu verbinden, um Synergien zu nutzen sowie Kosten und Eingriffe in die Grünanlage zu minimieren.
3. Das Bezirksamt wird gebeten, hierzu frühzeitig das Einvernehmen mit HAMBURG WASSER, dem Denkmalschutz sowie den zuständigen Fachbehörden herzustellen und mögliche Fördermittel, insbesondere aus Programmen zur Klimaanpassung, für die Finanzierung heranzuziehen.
4. Das Bezirksamt wird gebeten, der Bezirksversammlung über das Ergebnis der Prüfung sowie den geplanten Umsetzungszeitraum zu berichten.
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