22-2351

Radweg Kandinskyallee - schlüssige Fahrradwegführung herstellen (Antrag der CDU-, SPD- und FDP-Fraktion)

Antrag öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
TOP
19.10.2021
Ö 6.5
Sachverhalt

Die Kandinskyallee verfügt seit jeher über sehr breite Gehwege, auch zu Zeiten, als die Fahrradwege noch regulär unmittelbar neben den Fußwegen führten. Die genannten Fahrradwege sind jedoch nicht mehr als solche ausgewiesen, obwohl sie überwiegend in gut benutzbaren Zustand sind. Das jedenfalls sehen die meisten Fahrradfahrer ganz offenbar so, da sie die alten Fahrradwege nutzen.

 

Die als regulärer Radweg vorgesehene Straße wird hingegen nicht angenommen. Zudem besteht die Fahrbahn nicht nur aus ebenem Asphalt, sondern zwischen Havighorster Redder und Feiningerstraße aus fahradfahrerunfreundlichem Kopfsteinpflaster. Der Umstand, dass die reguläre Fahrradwegführung nicht mehr auf dem alten sicheren Fahrradweg, sondern auf Kopfsteinpflaster verläuft, lässt sich eindeutig als Signal gegen Fahrradfahrer verstehen.

In die andere Richtung, also von Feiningerstraße bis Havighorster Redder, führt seit einer Baumaßnahme ein neuer Fahrradwegabschnitt vom alten Fahrradweg auf die Straße, wenn auch ab hier wenigstens auf ebenem Asphalt.

 

Ab dem Kreisel ist keine Fahrradwegführung mehr auf den alten Fahrradweg in der Kandinskyallee vorgesehen, weshalb Fahrradfahrer oft über die Fußgängerüberquerung auf den alten Radweg nach dem Kreisel fahren. Ein Fahren auf der Straße findet bei den Fahrradfahrern – wie in diversen anderen Straßen – auch hier keine Akzeptanz.

 

Fahrradfahrer, insbesondere Familien, sehen die gut erhaltenen alten Fahrradwege als am sichersten an, zumal genug Platz vorhanden ist.

 

Petitum/Beschluss

Vor diesem Hintergrund fordern wir die Verwaltung auf:

 

  1. Es wird geprüft, die alten Fahrradwege als Fahrradwege auszuweisen, um die Attraktivität für den Fahrradverkehr wieder herzustellen.
  2. Alternativ wird der Kopfsteinpflasterabschnitt zeitnah durch ebenen Straßenbelag ersetzt; auch um ein Zeichen FÜR und nicht GEGEN Fahrradverkehr zu setzen.