Planten un Blomen // Finanzierung Programmangebote mit Stadtteilcharakter
Letzte Beratung: 03.03.2026 Hauptausschuss Ö 6.2
1. Sachstand
Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung der Programmangebote in Planten un Blomen bleiben auch für das Jahr 2026 unverändert. Das dem Bezirksamt Hamburg-Mitte von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft zur Verfügung gestellte Budget für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsplanung beträgt weiterhin 182.000 € pro Jahr und ist seit mindestens 2004 nicht angepasst worden.
Im Rahmen der Drucksache haben die zuständigen Fachbehörden im Jahr 2024 folgende Stellungnahmen abgegeben:
Das zur Verfügung stehende Budget wird vorrangig für ein kostenfreies und vielfältiges Kulturprogramm unter dem Motto „umsonst & draußen“ sowie „Kultur im Grünen“ eingesetzt. Ein Teil der Mittel fließt in Lizenzgebühren (GEMA/KSK), Werbe- und Sachkosten. Die in den letzten Jahren gestiegenen Preise für Dienstleistungen (z. B. Druck, technische Veranstaltungsbetreuung) sowie die Anpassung der Honorare an die aktuellen Mindestempfehlungen führen zu einer schrittweisen Reduzierung des real verfügbaren Budgets.
Um die Kostensteigerungen aufzufangen, wurden in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Programmteile reduziert:
2. Bewertung und Handlungsoptionen:
Um das Budget einzuhalten, ist für 2026 eine weitere Reduzierung einzelner Programmformate vorgesehen, wobei die Angebotsvielfalt möglichst erhalten bleiben soll. Die Programmdichte wird jedoch weiter abnehmen.
3. Optionen für 2026:
3.1 Weitere Kürzungen/Reduzierungen
3.2 Kompensation durch bezirkliche Mittel:
Alternativ zu weiteren Kürzungen besteht die Möglichkeit, die Finanzierung aus bezirklichen Mitteln aufzustocken. Besonders die traditionellen Kinderangebote (Töpferstube, Kindertheater, Zirkus) und die interkulturellen Feste am Musikpavillon sind zentrale Bestandteile der Stadtteilkultur. Die Wasserlichtorgel ist ein überregional beliebtes Ausflugsziel. Die Bildungsangebote mit botanischem, historischem und denkmalpflegerischem Bezug verursachen vergleichsweise geringe Kosten.
Es wird um Zustimmung zur Option 3.2 gebeten und um eine Erhöhung des Budgets um bis zu 18.100 € zur Kompensation der Defizite, um das Programmangebot 2026 in seiner Vielfalt zu erhalten. Die Mittelentnahme erfolgt aus dem Förderfonds konsumtiv vorbehaltlich der Mittelbereitstellung.
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