22-1209

Hasenbanckweg endlich verkehrsberuhigen und in die neue Verkehrsplanung mit einbeziehen (Antrag der SPD-, CDU- und FDP-Fraktionen

Antrag öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
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08.09.2020
Sachverhalt

Durch das Neubaugebiet Haferblöcken hat sich der Durchgangsverkehr in den Wohnstraßen Hasenbanckweg und Rehkoppel sehr stark erhöht. Vor allem der Hasenbanckweg ist von einem starken Durchgangsverkehr betroffen, da viele Verkehrsteilnehmer durch den Öjendorfer Friedhof Richtung Neubaugebiet Haferblöcken oder weiter nach Jenfeld fahren und umgekehrt. Beide Straßen wurden mit 5 Meter Fahrbahnbreite (statt 6,50 Meter) als reine Anwohnerstraßen konzipiert. Daher geht von diesem Durchgangsverkehr ein starkes Gefahrenpotential, vor allem für Kinder und ältere Menschen aus. Teilweise münden die Gartenpforten der Anwohner ohne Bürgersteig direkt auf der Straße. Durch die neue Bebauung vom Haferblöcken hat der Verkehr weiter zugenommen. Um den Charakter eines verkehrsberuhigten Wohngebietes wiederherzustellen, sollten die Straßen Hasenbanckweg und Rehkoppel zu „unechten“ Einbahnstraßen werden. Dies hat der Regionalausschuss in seiner Sitzung am 21.04.2016 einstimmig beschlossen ( Drucksache 21-2025).

Leider wurde diese Maßnahme nicht umgesetzt, weil die Verkehrsdirektion dies für nicht nötig hielt. Stattdessen wurde vom Management des öffentlichen Raumes mitgeteilt, dass das gesamte Gebiet verkehrsplanmäßig neu überplant wird, wenn die Bebauung Haferblöcken abgeschlossen ist.

Bis heute liegt leider immer noch keine neue Verkehrsplanung vor. Die Anwohner und Anwohnerinnen in den betroffenen Straßen sind schlicht mehr als genervt von dem Verkehr, der weiter ständig zugenommen hat. Das haben Verkehrszählungen durch die Polizei, PK 42, auch bestätigt.

Um den Verkehr in der Straße Hasenbanckweg zu reduzieren, fordern wir nun Verkehrsinseln (Blumenkübel) versetzt in der Straße aufzustellen. Dann können die Fahrzeugführer nicht mehr so schnell fahren und die Sicherheit in der Straße nimmt wieder zu.

 

Petitum/Beschluss:

Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss beschließen:

 

  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass dieser Antrag umgehend umgesetzt wird.

 

  1. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, endlich die neue Verkehrsplanung für das gesamte Wohngebiet umzusetzen.

 

  1. Der Regionalausschuss Billstedt wird über die Maßnahmen informiert.

 

Petitum/Beschluss

Sachverhalt:

Durch das Neubaugebiet Haferblöcken hat sich der Durchgangsverkehr in den Wohnstraßen Hasenbanckweg und Rehkoppel sehr stark erhöht. Vor allem der Hasenbanckweg ist von einem starken Durchgangsverkehr betroffen, da viele Verkehrsteilnehmer durch den Öjendorfer Friedhof Richtung Neubaugebiet Haferblöcken oder weiter nach Jenfeld fahren und umgekehrt. Beide Straßen wurden mit 5 Meter Fahrbahnbreite (statt 6,50 Meter) als reine Anwohnerstraßen konzipiert. Daher geht von diesem Durchgangsverkehr ein starkes Gefahrenpotential, vor allem für Kinder und ältere Menschen aus. Teilweise münden die Gartenpforten der Anwohner ohne Bürgersteig direkt auf der Straße. Durch die neue Bebauung vom Haferblöcken hat der Verkehr weiter zugenommen. Um den Charakter eines verkehrsberuhigten Wohngebietes wiederherzustellen, sollten die Straßen Hasenbanckweg und Rehkoppel zu „unechten“ Einbahnstraßen werden. Dies hat der Regionalausschuss in seiner Sitzung am 21.04.2016 einstimmig beschlossen ( Drucksache 21-2025).

Leider wurde diese Maßnahme nicht umgesetzt, weil die Verkehrsdirektion dies für nicht nötig hielt. Stattdessen wurde vom Management des öffentlichen Raumes mitgeteilt, dass das gesamte Gebiet verkehrsplanmäßig neu überplant wird, wenn die Bebauung Haferblöcken abgeschlossen ist.

Bis heute liegt leider immer noch keine neue Verkehrsplanung vor. Die Anwohner und Anwohnerinnen in den betroffenen Straßen sind schlicht mehr als genervt von dem Verkehr, der weiter ständig zugenommen hat. Das haben Verkehrszählungen durch die Polizei, PK 42, auch bestätigt.

Um den Verkehr in der Straße Hasenbanckweg zu reduzieren, fordern wir nun Verkehrsinseln (Blumenkübel) versetzt in der Straße aufzustellen. Dann können die Fahrzeugführer nicht mehr so schnell fahren und die Sicherheit in der Straße nimmt wieder zu.

 

Dies vorausgeschickt möge der Regionalausschuss beschließen:

 

  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass dieser Antrag umgehend umgesetzt wird.

 

  1. Wir fordern die zuständigen Behörden auf, endlich die neue Verkehrsplanung für das gesamte Wohngebiet umzusetzen.

 

  1. Der Regionalausschuss Billstedt wird über die Maßnahmen informiert.