Dauerhafte, barrierefreie Fußgängerquerung am Knoten Borgfelder Straße / Klaus-Groth-Straße im Endzustand der Baumaßnahmen am Berliner Tor (Anfrage der Volt-Fraktion)
Fragesteller: Sarah Veigel, Jacob Schoo, Nico Carstens
Seit Januar 2024 wird am Berliner Tor die Berlinertordammbrücke neu errichtet. Die Verkehrsfreigabe ist für Dezember 2027, der Abschluss für Ende 2028 vorgesehen. Für die Bauzeit wurde an der Ecke Borgfelder Straße / Klaus-Groth-Straße eine temporäre Fußgängerquerung eingerichtet, die nach Beobachtung der Fragestellenden stark genutzt wird und eine Lücke im Fußwegenetz schließt. Der Bereich ist ausgesprochen fußverkehrsintensiv. Die U-Bahn-Haltestelle Berliner Tor zählte 2019 werktags rund 126.700 Ein- und Aussteigende, die S-Bahn-Station rund 53.000 Reisende täglich. Hinzu kommt Fußverkehr von und zu dem Campus Berliner Tor der HAW Hamburg, mehreren beruflichen Schulen und Wohnquartieren in Borgfelde und Hamm.
Nach dem Erläuterungsbericht des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer zur Grundinstandsetzung der Berlinertordammbrücke (1. Verschickung, 13. Dezember 2019) war im Endzustand an diesem Knoten ein neuer signalisierter Fußgängerüberweg über die Borgfelder Straße sowie eine Signalisierung über die Klaus-Groth-Straße vorgesehen. Der entsprechende Bereich wird darin ausdrücklich als Unfallhäufungsstelle bezeichnet. Da es sich um einen frühen Planungsstand handelt und im Beteiligungsverfahren zum Rahmenplan Berliner Tor zwischenzeitlich eine veränderte Anbindung der Klaus-Groth-Straße aufgeworfen wurde, ist offen, ob und in welcher Form diese Querung im aktuellen Planungsstand fortbesteht.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die zuständigen Behörden um Auskunft zu folgenden Punkten:
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