22-2524

Wasserreport 2025: Unterstützung für die Schwammstadt und Zustand der Wasserinfrastruktur – Bericht zum Umsetzungsstand in Eimsbüttel

Gemeinsamer Antrag

Sachverhalt

Hamburg Wasser versorgt alle Bezirksabgeordneten jährlich mit dem HAMBURG WASSERreport, in dem das Unternehmen über die Wasserversorgung in Hamburg berichtet. Im Wasserreport 2025 wird u.a. das Konzept „Schwammstadt“ sowie die Initiative RISA (RegenInfraStrukturAnpassung) erwähnt. Hamburg Wasser präsentiert sich hier als „sungspartner der Stadt“ bei städtischen Planungen zur Verbesserung des urbanen Wasserkreislaufs. Neben dem Konzept „Schwammstadt“ und der Initiative RISA (RegenInfraStrukturAnpassung), in deren Rahmen sich Hamburg Wasser als „sungspartner der Stadt“ bei städtischen Planungen zur Verbesserung des urbanen Wasserkreislaufs präsentiert, benennt der Report auch weiteren Handlungsbedarf: Bis 2030 sollen rund 250 Kilometer gemauerte Stammsiele unter der Innenstadt saniert werden, zugleich soll die Trinkwasser-Spitzenabgabe von aktuell 460.000 auf 500.000 Kubikmeter pro Tag gesteigert werden, um die wachsende Stadt und längere Trockenperioden abzusichern. Konkrete Angaben zu Maßnahmen oder Projekten in Eimsbüttel sei es zur Schwammstadt, zum Zustand des Trink- und Abwassernetzes, zu Regenrückhaltebecken, zu Grundwasserständen oder zur Trinkwasserversorgung finden sich im Wasserreport hingegen nicht.

Petitum/Beschluss

Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, eine*n Vertreter*in von Hamburg Wasser zu einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Grün, Nachhaltigkeit und Umwelt (GNU) einzuladen. Diese werden gebeten,

  1. über die Aktivitäten in Eimsbüttel insbesondere im Hinblick auf das Projekt RISA und das Konzept Schwammstadt zu berichten. Dabei sollen bereits laufende oder in Umsetzung befindliche Projekte vorgestellt werden. Darüber hinaus wird um eine Ein­schätzung gebeten, in welchen Bereichen Eimsbüttel bei der Umsetzung des Schwammstadt-Konzepts vor besonderen Herausforderungen steht, worauf diese zurückzuführen sind und welche Lösungsansätze zur Verbesserung der Problematik gesehen werden.
  2. über den Zustand des Trink- und des Abwassernetzes sowie den geplanten Instandsetzungen in Eimsbüttel zu berichten,
  3. die Lage der Trinkwasserversorgung in Eimsbüttel darzustellen,
  4. über den Zustand der Regenrückhaltebecken sowie den geplanten Sanierungen, Entschlammungen, Instandsetzungen in Eimsbüttel zu berichten,
  5. die aktuelle Situation der Grundwasserstände in Eimsbüttel und das Volumen der Grundwasserentnahmen in den Wasserwerken Schnelsen und Stellingen vorzustellen
  6. was ggf. bei steigenden Grundwasserspiegeln getan wird, um die betroffenen Wohnquartiere zu schützen.

Der Regionalausschüsse Stellingen Eidelstedt (RaSE) und Lokstedt, Niendorf, Schnelsen (RaLoNiS) sind über den Termin der Vorstellung zu informieren.

Juliane Papendorf, Luise Rosemeier und GRÜNE-Fraktion
Ann-Kathrin Riegel und SPD-Fraktion

Anhänge

keine

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