22-1364

Verbesserung der Barrierefreiheit auf dem Weg an der Feldmark

Gemeinsamer Antrag

Letzte Beratung: 15.09.2025 Regionalausschuss Stellingen/Eidelstedt Ö 16.10

Sachverhalt

Auf dem Weg an der Feldmark – einem als Betriebsweg der Wasserwirtschaft genutzten Abschnitt aber auch vielen Spaziergänger:innen aus der Umgebung zur Naherholung – wurden an zwei Stellen sogenannte Furten aus Pflastersteinen angelegt. Ergänzend dazu wurden beidseitig Warnhinweisschilder installiert.

Bei diesen baulichen Maßnahmen handelt es sich laut Bezirksamt um eine „dauerhafte wasserbauliche Einrichtung, deren vorrangiges Ziel es ist, die Überflutung des Weges nach Starkregenereignissen zu minimieren und die damit einhergehende Bildung großflächiger und tiefer Pfützen zu verhindern.“ Laut Verwaltung sei Barrierefreiheit im Rahmen der Maßnahme weitestgehend berücksichtigt worden.

Die Begehung des Weges durch mobilitätseingeschränkte Personen unterliegt jedoch erheblichen Einschränkungen. So gestaltet sich die Querung der Furten mit einem Rollator bereits als schwierig und ist oftmals nur dann möglich, wenn der Rollator angehoben wird – ein Kraftaufwand, der nicht allen Nutzer:innen zumutbar ist oder gelingt. Für Rollstuhlfahrer:innen ist die Überfahrt faktisch ausgeschlossen, sodass diese zur Umkehr gezwungen sind.

Zum Vergleich: An anderen Stellen entlang des Weges wurden ebenfalls Entwässerungseinrichtungen eingebaut – hier in Form von eingelassenen Gitterrosten. Diese sind eben in den Weg integriert, problemlos mit Rollatoren und Rollstühlen überfahrbar und stellen auch für Radfahrer:innen kein Hindernis dar.

Eine Vielzahl kritischer Stimmen empfinden das gewählte bauliche Verfahren als nicht nachvollziehbar, unpraktisch oder gar ausgrenzend. Dies betrifft insbesondere Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Eltern mit Kinderwagen.

Petitum/Beschluss
  1. Die Bezirksamtsleiterin wird gebeten, Maßnahmen zu ergreifen, um die Entwässerungsrinnen an der genannten Stelle auf dem renaturierten Weg entlang der Mühlenau nachzubessern und somit die Sicherheit für Passanten zu gewährleisten.
  1. Ist dies nicht möglich, wird die Bezirksamtsleiterin gebeten, einen Rückbau der Entwässerungsrinnen zu veranlassen und eine alternative Lösung umzusetzen.

Myriam Schrank und Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Eimsbüttel

Johanna Koeppen, Alica Huntemann und SPD-Fraktion

Bera­tungs­reihen­folge
Lokalisation Beta
An der Feldmark
Stadtteile

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