Sondermittel für die DLRG zur Beschaffung moderner Rettungs- und Kommunikationstechnik für das Wasserrettungszentrum Alster
Das Wasserrettungszentrum Alster der DLRG am Harvestehuder Weg ist ein zentraler Anlaufpunkt für den ehrenamtlichen Wasserrettungsdienst an der Außenalster im Bezirk Eimsbüttel. Insbesondere in den Sommermonaten leisten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte dort an Wochenenden und Feiertagen Dienst und sorgen für die Sicherheit von Wassersportlerinnen und Wassersportlern sowie Erholungssuchenden.
Der zuständige DLRG Bezirk Wandsbek e.V. beantragt für das Wasserrettungszentrum Alster die Förderung moderner Rettungs- und Kommunikationstechnik. Vorgesehen sind insbesondere die Beschaffung eines EKG-/ AED-Defibrillatorsystems sowie von fünf digitalen BOS-Handfunkgeräten einschließlich des erforderlichen Zubehörs. Die Ausstattung soll die medizinische Erstversorgung und die Einsatzkommunikation verbessern und damit unmittelbar der Sicherheit an und auf der Außenalster dienen.
Gerade auf einem stark frequentierten Gewässer wie der Außenalster kommt es darauf an, dass die ehrenamtlichen Rettungskräfte im Notfall schnell und professionell handeln können. Das beantragte EKG-/AED-System ermöglicht neben der Defibrillation auch eine weitergehende Überwachung von Vitalparametern und verbessert damit die Erstversorgung bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes. Die digitalen BOS-Handfunkgeräte sollen zugleich eine zuverlässige und unmittelbare Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, den Bootsbesatzungen und den zuständigen Leitstellen sicherstellen.
Die Gesamtkosten der vorgesehenen Beschaffung belaufen sich auf:
Maßnahme |
Kosten |
Digitale BOS-Handfunkgeräte einschließlich Zubehör |
5.509,85 € |
EKG-/AED-Defibrillatorsystem |
5.057,50 € |
Gesamtkosten |
10.567,35 € |
Eigenmittel der DLRG |
1.056,73 € |
Beantragte bezirkliche Sondermittel |
9.510,62 € |
Die DLRG bringt damit rund zehn Prozent der Gesamtkosten aus eigenen Mitteln auf. Die verbleibenden 9.510,62 Euro können nach Angaben des Antragstellers nicht aus den vorhandenen Eigenmitteln finanziert werden.
Die Förderung liegt im besonderen bezirklichen Interesse. Das Wasserrettungszentrum befindet sich im Bezirk Eimsbüttel und leistet einen unmittelbar sicherheitsrelevanten Beitrag für einen der am stärksten genutzten innerstädtischen Freizeit- und Erholungsräume Hamburgs. Von einer modernen und verlässlichen Rettungsausstattung profitieren nicht allein die Einsatzkräfte, sondern sämtliche Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste, die die Außenalster für Sport und Freizeit nutzen.
Hinzu kommt, dass die Wasserrettung dort ganz wesentlich durch ehrenamtliches Engagement getragen wird. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die für die Allgemeinheit Verantwortung übernehmen und im Ernstfall Leben retten, müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen dafür eine zeitgemäße, funktionsfähige und professionelle technische Ausstattung zur Verfügung steht. Die beantragte Förderung stärkt deshalb sowohl die öffentliche Sicherheit als auch das Ehrenamt im Bezirk.
Die Anschaffung stellt zudem eine nachhaltige Investition dar: Nach Darstellung der DLRG sind die Geräte über viele Jahre einsetzbar und erhöhen dauerhaft die Qualität der medizinischen Erstversorgung sowie die Zuverlässigkeit der Einsatzkommunikation.
Die vorliegende Antragssystematik orientiert sich an der bisherigen Praxis der FDP-Fraktion bei der Gewährung bezirklicher Sondermittel: Entscheidend sind ein konkreter bezirklicher Nutzen, eine nachvollziehbare Kostenaufstellung und die Feststellung eines besonderen bezirklichen Interesses.
Die Bezirksversammlung Eimsbüttel beschließt:
Der DLRG Bezirk Wandsbek e. V. werden für die Beschaffung moderner Rettungs- und Kommunikationstechnik für das Wasserrettungszentrum Alster am Harvestehuder Weg bezirkliche Sondermittel in Höhe von
9.510,62 €
zur Verfügung gestellt.
Die Mittel sind zweckgebunden für die im Zuwendungsantrag bezeichnete Beschaffung eines EKG-/AED-Defibrillatorsystems sowie von fünf digitalen BOS-Handfunkgeräten einschließlich des erforderlichen Zubehörs zu verwenden.
Die Auszahlung erfolgt vorbehaltlich der zuwendungsrechtlichen Prüfung durch das Bezirksamt.
Benjamin Schwanke, Camilla Joyce-Thiele, Lea Fricke und FDP-Fraktion
keine
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