Sondermittel für das Projekt "Stephanusgarten"
2012 durch eine Anwohnerin ins Leben gerufen, pflegt inzwischen eine Gemeinschaft von 28 Nachbarn in Patenschaft eine kleinere Grünfläche an der Gabelung von Eidelstedter Weg, Lutteroth- und Sartoriusstraße. Die Initiative, die sich bis dato allein aus privaten Mitteln und Sachspenden finanziert, dient nicht nur der ökologischen Vielfalt in dicht bebauter Umgebung, sondern fördert auch das Miteinander der Menschen.
Die Gruppe plant, auch die direkt nebenan befindliche, bislang wenig einladende städtische Grünanlage Eidelstedter Weg/Sartoriusstraße in Patenschaft zu übernehmen und in Kooperation mit dem Bezirksamt Eimsbüttel in einen öffentlich zugänglichen Gemeinschaftsgarten umwandeln. Aufgrund ihrer Lage zwischen der ehemaligen Stephanuskirche und einem Kinderspielplatz soll sie den Namen „Stephanusgarten“ erhalten. Das Projekt wurde bereits im Vorfeld mit dem Hanse-Umweltpreis ausgezeichnet.
Geplant ist das Anlegen eines Kräutergartens als Hochbeet, eines Naschgartens zum Spielplatz hin sowie bienenfreundlicher Wildblumen- und Staudenflächen. Darüber hinaus sollen Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden. Für die Maßnahme ist die Nachbarschaftsinitiative auf Unterstützung durch Sondermittel der Bezirksversammlung angewiesen.
Für die naturnahe Umwandlung der städtischen Grünfläche Eidelstedter Weg/Sartoriusstraße werden der Nachbarschaftsinitiative „Stephanusgarten“, vertreten durch Frau Christine Stecker, unter der Voraussetzung, dass das Bezirksamt Eimsbüttel umfänglich in die Planung eingebunden ist und die anschließende nachhaltige Pflege der Fläche gewährleistet wird, konsumtive bezirkliche Sondermittel von
19.288,12 Euro
zur Verfügung gestellt. Um die Umsetzung des Projektes zu begleiten, sollen die Initiatoren in eine der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Grün, Umwelt, Wirtschaft und Verbraucherschutz eingeladen werden.
Hannelore Köster, Ralf Meiburg und SPD-Fraktion
Gabriela Küll, Stefanie Könnecke und GRÜNE-Fraktion
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