22-2496

Regionale Bildungskonferenz Eimsbüttel zum Thema „Mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“ im ersten Halbjahr 2027

Gemeinsamer Antrag

Sachverhalt

Mit der Drs. 22-2176 informiert die Verwaltung die Bezirksversammlung über ihre Zustimmung zum Beschluss, die Regionalen Bildungskonferenzen (RBK) für Eimsbüttel wieder aufleben zu lassen. In der Juni-Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Integration wurde weiterhin darüber informiert, dass das Thema für die kommende RBK, die noch für das Kalenderjahr 2026 vorgesehen sei, schon feststünde.

r die darauffolgende RBK in 2027 regt der Ausschuss an, das Thema „Mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“ aufzugreifen. Die zu diesem Thema in die Ausschusssitzung am 9.6.2026 geladenen Vertreterinnen der beiden Eimsbütteler Schüler*innenräte der weiterführenden Schulen machten sehr deutlich, dass eine bedeutende Anzahl Jugendlicher sich in hohem Maße belastet fühlt, viele aber keine Anlaufstelle finden, bei der sie vertrauensvoll um Unterstützung bitten könnten. Emotionale Belastungen, die angesichts multipler Krisen im Weltgeschehen entstünden, könnten durch die entsprechenden Unterrichtseinheiten häufig nicht angemessen bearbeitet werden. Angebote zu Resilienztraining seien oft nur punktuell verortet und nicht gleichermaßen an allen Schulen und somit nicht für alle Jugendlichen verfügbar.

Die jungen Leute wünschen sich über das an den Schulen etablierte Beratungsangebot hinaus nichtschulische Anlaufstellen in der Region, die niedrigschwellig erreichbar sind.

Belastung entstünde aber auch schlicht dadurch, dass nicht alle Schüler*innen angemessene Räume mit der nötigen Ausstattung (digitaler Arbeitsplatz, Internetzugang, Druckmöglichkeit) zur Verfügung haben, um außerhalb des Unterrichts Hausaufgaben zu machen oder für die Schule zu lernen. Es gilt, Angebote im Bezirk zu identifizieren und den Jugendlichen bekannt zu machen, die ihnen zur Verfügung stehen, aber auch, Ideen zu entwickeln, wie weitere außerschulische Lernräume gefunden und angeboten werdennnen.

Daher wiederholt die Bezirkspolitik ihr schon im April 2026 formuliertes Anliegen und bittet darum, als Thema der Konferenz 2027 das Thema „Mentale Gesundheit“ aufzugreifen. Ziel der Veranstaltung soll sein, die unterschiedlichen Angebote und in diesem Bereich tätigen Akteur*innen zusammenzubringen mit denjenigen, die davon profitieren können. So unterstützt die RBK dabei, das Netz zu stärken, welches nötig ist, um Kinder und Jugendliche, die sich zunehmend gestresst fühlen von den aktuellen Krisen, sinnvoll zu unterstützen.

Die Ausschussmitglieder bieten an, die Verwaltung bei den Vorbereitungen mit einer Vorbereitungsgruppe zu unterstützen.

Petitum/Beschluss
  1. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten,

a) Vertreter*innen der Steuergruppe Regionale Bildungskonferenz in die nächste Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Integration einzuladen, unter Information des Jugendhilfeausschuss, um das aktuelle Konzept der Regionalen Bildungskonferenzen vorzustellen

b) den Ausschuss anschließend regelmäßig - mindestens quartalsweise über den Planungs- und Vorbereitungs­stand der Regionalen Bildungskonferenz zu informieren,

c) im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass die Regionale Bildungskonferenz 2027 möglichst im ersten Halbjahr des Jahres mit dem Thema „Mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“ (= Arbeitstitel) durchgeführt wird,

d) vom Ausschuss für Schule, Bildung und Integration benannte Personen aus dem Kreis der Ausschussmitglieder bzw. der Fraktionen der Bezirksversammlung zur Unterstützung in die Vorbereitung der Konferenz einzubinden

  1. Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, den Themenwunsch „Mentale Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“r die Regionale Bildungskonferenz in 2027 an die zuständige Fachbehörde weiterzuleiten.



Rita Wolf, Juliane Papendorf und GRÜNE-Fraktion
Simone Gastl, Ines Schwarzarius und SPD-Fraktion

Anhänge

keine

Lokalisation Beta

Keine Orte erkannt.

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.