Pragmatische Rad- und Fußverkehrsführung - Entschärfung der Konfliktstelle Fruchtallee/Weidenstieg
Letzte Beratung: 31.08.2026 Kerngebietsausschuss Ö 9.9
Zu-Fuß-Gehende, die von der U-Christuskirche in den Weidenstieg wollen, müssen nach Überquerung der Ampelanlage Fruchtallee noch einen baulichen Radweg überqueren um entweder nach links zum Kaiser-Friedrich-Ufer oder nach rechts Richtung Agaplesion Klinikum zu gelangen. Die Überquerung dieses Radfahrstreifens führt regelmäßig zu einer hohen Anzahl an Konflikten und Beschwerden mit dem hier teils sehr schnell fahrenden Radverkehr und vice versa kreuzenden Fußverkehr.
Unserer Auffassung nach liegt dies vor allem an der verkehrs-baulichen Ausgestaltung, der damit verbundenen Unklarheit darüber, wer hier Vorrang hat bzw. wie die Verkehrsführung hier geregelt sein soll und daran, dass hier grundsätzlich ein besonders hohes Maß an Aufmerksamkeit und Rücksicht der Verkehrsteilnehmenden gefordert ist. Durch die vor kurzem aufgetragene rote Fahrbahnmarkierung auf dem vorläufigen Radfahrstreifen der Fruchtallee hat sich die Situation noch einmal verschärft, da Radfahrende davon ausgehen, mit hoher Geschwindigkeit und Vorfahrtsrecht weiter fahren zu können.
Sofern eine Änderung der verkehrs-baulichen Ausgestaltung nicht möglich ist, sollte unbedingt etwas für eine unterstützende pragmatische Aufklärung der Verkehrsführung getan werden. Die aktuellen Hinweise für die Verkehrsteilnehmenden sind für beide Seiten maximal ungünstig platziert und/oder gar nicht vorhanden.
Lösungen könnten zum Beispiel in einer klareren gut sichtbaren Bodenmarkierung, Beschilderung, oder einer visuell (noch besser audiovisuell) dargestellter “Begegnungszone” z.B. nach Wiener oder Utrechter Vorbild liegen um ein konfliktfreies Miteinander zu ermöglichen und aufzuklären welches Verhalten hier vonnöten ist. Genau hier sehen wir das zuständige Fachamt der Bezirksverwaltung in der Pflicht und bitten um Vorschläge.
Beschluss:
Die Bezirksamtsleitung wird gebeten, das zuständige Fachamt damit zu beauftragen,
Katharina Seyfarth-Bünz, Sören Horn, Kira Junge und Volt-Fraktion
keine
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