Neugestaltung um die Goebenbrücke – Bessere Strukturierung für Fuß- und Radverkehr
In der Sitzung des Kerngebietsausschusses am 31.08.2026 haben Vertretende des Fachamts MR mit dem SBI Planungsbüro unter dem TOP 6.2 „Zuwegung Goebenbrücke“ neue Planungen vorgestellt. Diese betreffen die Bereiche um die beiden Brücken, sowohl die Zuwegung von der Goebenstraße zu den Brücken, als auch die bisherige „Fairness“-Zone, als Kreuzungsbereich der Wege entlang des Kaiser-Friedrich-Ufers mit dem Fuß- und Radverkehr von der Goebenbrücke in die Heymannstraße.
Die Planungen bieten sich an, da diese Bereiche zur Verbindung der Fernwärme-Strecke ohnehin zum Baubereich werden müssen und somit nach Abschluss der Baumaßnahmen entsprechend der neuen Planungen kosteneffizient hergestellt werden könnten.
Auf der Seite entlang des Kaiser-Friedrich-Ufers soll eine neue Klarheit zwischen Radweg und Fußweg geschaffen werden um Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr zu reduzieren. Eine klar markierte Führung beider Verkehrswege soll außerdem verdeutlichen, dass die eine Brücke nur für den Radverkehr und die andere nur für den Fußverkehr vorgesehen ist. Grundsätzlich begrüßen wir diese Planungen.
Während des Berichtes ist jedoch aufgefallen, dass durch die geplanten Neu-Markierungen auch eine maßgebliche Neu-Ordnung stattfinden würde: Der Rad-Verkehr über die Goebenbrücke in die Heymannstraße bekäme Vorrang vor dem kreuzenden Fußverkehr entlang des Kaiser-Friedrich-Ufer. Bisher ist hier mit der bestehenden Fairness-Zone genau das gegenteilige Ziel verfolgt worden, nämlich sicherzustellen, dass in diesem hochfrequentierten Begegnungsraum der Vorrang der Zu-Fuß-Gehenden sichergestellt ist. Auf Nachfrage ob diese Veränderung ein explizites Ziel (z.B. besserer Verkehrsfluss aufgrund hohen Radverkehrsaufkommens) verfolgt, wurde erläutert, dass diese Veränderung schlichtweg implizit einhergeht mit der neuen Klarheit der Verkehrsführung, welche das Hauptziel der neuen Planungen ist. Tatsächlich soll zukünftig sogar mehr Radverkehr über die parallel verlaufende Bogenstraße gelenkt werden. Die Vertretenden des Fachamts MR zeigten sich offen für die Idee, durch die Markierung eines Zebrastreifens über den neu geplanten Radweg, die bestehenden Prioritäten aufrecht zu erhalten.
Diese Anpassung der vorgestellten Planungen ist entsprechend geboten und notwendig.
Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, die Planungen „Zuwegung Goebenbrücke“ so anzupassen, dass bei der Neugestaltung im süd-östlichen Bereich der Goebenbrücke der Fußverkehr entlang des Kaiser-Friedrich-Ufer weiterhin Vorrang vor dem Radverkehr behält.
Konkret möge die Planung so angepasst werden, dass
Roland Oehlmann und SPD-Fraktion Eimsbüttel
Nina Schübel und GRÜNE-Fraktion Eimsbüttel
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