Eingabe: Massive Lärmbelästigung durch Fernwärmeausbau Hallerstraße (Pumpstation), Goernestraße
Letzte Beratung: 31.08.2026 Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude Ö 4.2.7
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord informiert über folgende Bürgereingabe:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wende mich mit einem Problem an Sie, da alle mittlerweile angelaufenen Stellen (Umweltbehörde, Hamburg Energie, Vermieter) keinen Handlungsbedarf sehen, bzw. nichts damit zu tun haben wollen (Hamburg Energie und Vermieter).
Seit dem 01.01.2026 haben wir in unserem Haus in der Hahnemannstraße und auch im Nebeneingang ein 24/7 Wummern mit teilweise stakkatoartigem Dröhnen im 4/4 Takt. Außerdem tritt in der Wohnung Infraschall auf, so dass ein ständiges Vibrieren in den Räumen vorhanden ist, welches auch stark körperlich zu spüren ist (Vibrationen gehen in den Brustkorb, Verursachen erhöhten Blutdruck, Vorhofflimmern und Kreislaufprobleme, wie soll ich es sonst ausdrücken?) Ein ärztliches Attest ist vorhanden. Meine Nachbarin (ebenfalls von der Lärmproblematik betroffen) wurde vor 3 Wochen an einem Wochenende 2-mal per Rettungswagen ins UKE eingewiesen. Blutdruck außer Kontrolle, sicherlich hervorgerufen durch Schlafmangel und totaler Erschöpfung.
Die Geräusche werden von den Nachbarn wahrgenommen, stören aber nicht weiter (viel ältere Bewohner). Zwischen den Häusern Nr. 7 und Nr. 9 verläuft eine Fernwärmeleitung, welche die Umgebung versorgt.
Es kam zu einer Lärmmessung an 2 Tagen durch die Umweltbehörde, leider ohne Ergebnis. Was für mich und meine Nachbarin nicht nachvollziehbar war. Bei einem erneuten Termin mit der Umweltbehörde wurde die Hertz-Frequenz simuliert und dabei kam ein Wert zwischen 80- und 90 Hertz heraus.
In meinem Freundeskreis hört nicht jeder das Wummern, aber sie spüren die starken Vibrationen unter ihren Füßen.
Ich habe die Geräusche in etwas abgeschwächter Form in der Erikastraße (Hausarzt), Goernestraße (Neurologin), Heilwigstraße, Lichtwarkstraße (wenn ich auf Parkplatzsuche bin) und auch in der Robert-Koch Straße 26 (Physiotherapie) wahrgenommen.
Aus der Presse haben wir erfahren, dass der Fernwärmeausbau bis Februar 2027 gehen soll. Wenn wir die Gewissheit haben, dass damit die massive Lärmbelästigung ein Ende hat, könnte man bis dahin in den sauren Apfel beißen. Ansonsten bin ich leider gezwungen, auf Wohnungssuche zu gehen, ziemlich problematisch in diesen Zeiten und sehr kostenaufwendig.
Wir würden uns sehr wünschen, dass Sie sich mit dem Problem einmal befassen und uns als Bürgerinnen in dieser Sache "ernst" nehmen.
Ich bedanke mich bei Ihnen, auch im Namen meiner Nachbarin.
Mit freundlichen Grüßen“
Um Kenntnisnahme wird gebeten.
Isabel Permien
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