Berichterstattung über gestrichene Förderung freiwilliger Integrationskurse
Das Bundesministerium des Inneren (BMI) hat Anfang Februar 2026 bekannt gegeben, keine weiteren Teilnehmer:innen an freiwilligen Integrationskursen zu fördern. Das betrifft Menschen, die einen Antrag auf Asyl gestellt haben, aber auch Menschen mit einer Duldung oder Bürger:innen der Europäischen Union. Gefördert werden aktuell nur Personen, die z.B. vom Jobcenter oder anderen Behörden dazu verpflichtet werden.
Das Bündnis Gesamtprogramm Sprache retten warnt: „Nach dem Beschluss des Bundesinnenministers, die Zulassung zu den Integrationskursen nach § 44 Abs. 4 AufenthG bis auf Weiteres auszusetzen, bleiben allein im laufenden Haushaltsjahr ca. 130.000 Lernwillige ohne Zugang zu einem Sprachkurs. Viele Kursträger fürchten um ihre Existenz und rund 20.000 Lehrkräfte um ihre Beschäftigung.“ (https://www.volkshochschule.de/medien/downloads/ themen/positionspapiere/2026-03-03-Buendnisappell-Zulassungsstopp-aufheben-final.pdf)
Aktuelle Berichte zeigen zudem, dass die Bundesregierung nach Kritik einen Kompromiss gefunden hat, wonach der Zugang zu Integrationskursen teilweise wieder geöffnet werden soll, jedoch weiterhin mit Einschränkungen und begrenzten Kapazitäten.
Vieles davon spielt sich auf einer überregionalen Ebene ab. Aber Eimsbüttel ist direkt betroffen, da Integrationsprozesse unterbrochen werden oder gar nicht beginnen. Durch den plötzlichen Stopp werden auch die lokalen Träger:innen der Integrationskurse vor große Herausforderungen gestellt.
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Der Vorsitzende der Bezirksversammlung wird gebeten, Vertreter:innen
in den Ausschuss für Schule, Bildung und Integration einzuladen, um mit ihnen
zu erörtern.
Simone Gastl, Ines Schwarzarius und SPD-Fraktion Eimsbüttel
Juliane Papendorf und GRÜNE-Fraktion
keine
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