Keine erneute Verwendung der temporären Kunstinstallation am Bergedorfer Bahnhof
Letzte Beratung: 27.08.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 12.5
Antrag
der BAbg. Krohn, Seiler, Winkelbach, Meyer, Zimmermann, Unbehauen, Schander
und der AfD Fraktion Bergedorf
Aus der Antwort des Senats auf die Schriftliche Kleine Anfrage Drs. 23/4851 geht hervor, dass die derzeitige Kunstinstallation am Bergedorfer Bahnhof zum Jahresende wieder abgebaut werden soll. Gleichzeitig verweist der Senat ausdrücklich auf die bereits am Sander Markt eingesetzten Elemente, die nun erneut verwendet werden.
Gerade diese Vorgehensweise zeigt, dass eine Einlagerung temporärer Kunstobjekte dazu führen kann, dass diese in den Folgejahren an anderer Stelle erneut aufgebaut werden. Damit entstehen wiederkehrende Kosten für Transport, Lagerung, Aufbau und Begleitmaßnahmen, ohne dass ein nachhaltiger Mehrwert für die Bürger erkennbar ist.
Bereits für die Maßnahmen am Sander Markt und die nunmehrige Umsetzung am Bahnhof Bergedorf wurden erhebliche öffentliche Mittel eingesetzt. Allein für die aktuelle Maßnahme fallen rund 29.500 Euro an. Hinzu kommen die erheblichen Aufwendungen für die temporäre Umgestaltung des Sander Marktes, die sich auf deutlich über 100.000 Euro belaufen haben.
Hier werden Offensichtlich ohne Sinn und Verstand Steuergelder verbrannt.
Die Bezirksversammlung sollte daher klarstellen, dass es sich tatsächlich um eine einmalige, zeitlich befristete Installation handelt. Eine dauerhafte Einlagerung mit der Perspektive einer späteren erneuten Verwendung widerspricht diesem Charakter und birgt das Risiko weiterer vermeidbarer Ausgaben zulasten der Steuerzahler.
Nach Abschluss der Maßnahme sollen die verwendeten Materialien daher ordnungsgemäß entsorgt beziehungsweise – soweit möglich – dem Recycling zugeführt werden. Damit wird verhindert, dass die Installation künftig erneut aufgebaut und hierfür erneut öffentliche Mittel eingesetzt werden müssen.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Das Bezirksamt Bergedorf wird ersucht,
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