22-0723.01

Fußverkehrskonzept Lohbrügge

Antwort

Letzte Beratung: 26.03.2026 Bezirksversammlung Bergedorf Ö 3.2

Sachverhalt

Große Anfrage

der BAbg. Feiler-Siegert, Graßhoff, Cantay, Jobs - Fraktion Die Linke

Am 05.12.2024 wurde die Dokumentation zum „Fußverkehrskonzept Sichere und barrierefreie Wege in Lohbrügge“ veröffentlicht. Trotz der umfangreichen Analyse und klar benannten Problemlagen sind bislang keine sichtbaren Umsetzungen erkennbar.

Vor diesem Hintergrund fragen wir:

Das Bezirksamt Bergedorf nimmt wie folgt Stellung:

  1. Welche der im Fußverkehrskonzept identifizierten Maßnahmen wurden seit Veröffentlichung bereits umgesetzt?

Bisher wurden noch keine der vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt.

  1. r welche Maßnahmen liegen konkrete Umsetzungsplanungen (Zeitrahmen, Priorisierung) vor?

Im ersten Schritt wird die Maßnahmenempfehlung „Engstellen abbauen, z.B. Leuschnerstraße, südlich Bornmühlenweg“ in eine konkrete Umsetzungsplanung überführt. An der genannten Kreuzung ist für einen Teilabschnitt der Leuschnerstraße eine Gehwegverbreiterung in Planung, die auch eine barrierefreie Querungsmöglichkeit beinhaltet. Voraussichtlich wird die Maßnahme im 4. Quartal 2026 umgesetzt

  1. Welche Maßnahmen sind aktuell nicht zur Umsetzung vorgesehen und aus welchen Gründen?

Bisher wurde die Umsetzungsstrategie noch nicht ausgearbeitet, weshalb noch keine der vorgeschlagenen Maßnahmen von der Umsetzung ausgeschlossen wurde.

  1. Welche finanziellen Mittel wurden für Planung und Erstellung des Konzepts aufgewendet?

Die Erstellung des Konzepts wurde mit etwa 48.000 € durch das Bündnis für den Rad- und Fußverkehr über die BVM finanziert.

  1. Welche Haushaltsmittel sind für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen eingeplant?

Grundlegend können Maßnahmen, die zur Förderung des Fußverkehrs beitragen, wozu unter anderem auch Maßnehmen der Barrierefreiheit gehören, über das Bündnis für den Rad- und Fußverkehr finanziert werden. Hierfür werden jährlich Vereinbarungen zwischen der BVM und dem Bezirk getroffen.

  1. Wie erfolgt die Priorisierung der besonders benannten Problemräume (u.a. Leuschnerstraße, Höperfeld, Reinbeker Redder)?

Das wird im Zuge der Umsetzungsstrategie genauer betrachtet und möglichst berücksichtigt.

Petitum/Beschluss

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Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Anhänge

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Lokalisation Beta
Leuschnerstraße Höperfeld

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