Protokoll
Sitzung des RISE-Ausschusses vom 11.03.2026

Ö 1

Begrüßung und Verpflichtung neuer Ausschussmitglieder sowie einer neuen ständigen Vertretung

Frau Hubert begrüßt Herrn Burchard als neues Ausschussmitglied für die CDU-Fraktion und weist ihn ausdrücklich auf seine Pflichten, die sich aus dem Bezirksverwaltungsgesetz ergäben, insbesondere die Pflicht zur Verschwiegenheit, hin.

Ö 2

Öffentliche Fragestunde

Es sind keine Fragen eingereicht worden.

 

Ö 3

Zwischenquartier KL!CK Kindermuseum (Angemeldet von der CDU-Fraktion)

Frau Hoffmann und Frau Lohse (KL!CK Kindermuseum Hamburg e.V.) berichten dem Ausschuss über die Situation am Übergangsstandort mit Hilfe einer Präsentation (Anlage). Hierbei und auf Nachfrage erläutern Sie ergänzend das Folgende:

 

  • Das KL!CK Kindermuseum befinde sich seit Ende Mai 2025 im Zwischenquartier im Brandstücken 43-45.
  • Aufgrund kleinererume im Zwischenquartier und aufgrund von Brandschutzauflagen sei die maximal zulässige  Besucher:innenkapazität gegenüber dem ursprünglichen Standort um ca. 30 Prozent geschrumpft. Auch die Einführung von Sonderformaten könne die damit verbundenen Umsatzrückgänge nur zum Teil kompensieren. Hinzu komme, dass aufgrund der Umbauphase und den damit verbundenen temporären Umzug in das Zwischenquartier potenzielle Besucher:innen dem  Kindermuseum am Übergangsstandort zunächst fernblieben, da sie davon ausgingen, dass es für den Publikumsverkehr komplett geschlossen re.
  • Die Hallenfassade im Zwischenquartier sei nicht ansehnlich, weshalb man derzeit Gespräche mit der Eigentümerin, der Sprinkenhof GmbH bezüglich der Verschönerung der Fassade durch für ein Kindermuseum passende Graffitikunst führe.Die Sprinkenhof GmbH sicherte bereits zu, dass die Graffitikunst auch nach dem Wegzug des Kindermuseums bleiben könne. Die Kosten für das Anbringen der Graffitikunst könne indes noch nicht beziffert werden. Zudem versuche man, die Graffiti auf gemeinnütziger Basis zu beauftragen.
  • Die Ausschilderung zum Übergangsstandort sei verbesserungswürdig. Eine zusätzliche Beschilderung in Form einer LKW-Plane am Borncenter könne eine Option sein. Zudem sei man bemüht, einen Kontakt zur Hamburger Verkehrsverbund Gesellschaft mbH (HVV) herzustellen, um die naheliegende Bushaltestelle Immenbusch mit einem zusätzlichen Hinweis auf den Übergangsstandort des Kindermuseums zu versehen.r zusätzliche Schwierigkeiten hinsichtlich der Auffindbarkeit sorge die Tatsache, dass die Bushaltestelle Achtern Born am ursprünglichen Standort nach wie vor den Zusatz „Kindermuseum“ enthalte.
  • Aufgrund einer nicht ausreichenden Dämmung der Decke sei die Akustik in den Räumen am Übergangsstandort sehr schlecht. Dies führe bei Besucher:innen und Mitarbeiter:innen zu einer Lärmbelastung.
  • Die Lagerräume am Übergangsstandort in kindgerechte Räume umzuwandeln, die für alle Besuchenden eine Wohlfühlatmosphäre schafften, stelle eine große Herausforderung dar.
  • Die Beschilderungen in den Museumsräumen solle künftig einheitlich mit einer Farbe gekennzeichnet sein.
  • Einige Einrichtungsobjekte wiesen eine PCB (Schadstoff-) Belastung auf, weshalb diese entsorgt werden müssten.
  • Das KL!CK Kindermuseum übe als Institution für das Quartier Osdorfer Born eine wichtige soziale Funktion aus.
  • Die Bezifferung des finanziellen Mehrbedarfes könne dem Ausschuss in den nächsten zwei bis drei Wochen übermittelt werden.
  • r die Unterstützung des Bezirksamtes Altona sei man sehr dankbar.

 

[Nachtrag zu Protokoll: Die beigefügte Präsentation wurde im Nachgang der Sitzung von Vertreter:innen des KL!CK Kindermuseum Hamburg e.V. durch weitere Inhalte ergänzt.]

 

Frau Hubert weist vorsorglich darauf hin, dass sich der für Verkehrtsbelange zuständige Mobilitätsausschuss der benannten Problematik der Ausschilderung des Kindermuseums annehmen müsse.

 

Frau Pauly bittet das Amt, beim HVV nachzufragen, ob es möglich wäre, einen Hinweis auf den Übergangsstandort des Kindermuseums zusätzlich über eine Tonbandaufnahme in den HVV-Linienbussen abzuspielen.

 

[Nachtrag zu Protokoll: Die Stellungnahme der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende zum o.g.Vorschlag von Frau Pauly wurde den Mitgliedern des RISE-Ausschusses mit E-Mail vom 08.05.2025 zur Kenntnisnahme weitergeleitet.]

 

Frau Stammschlägt vor, dass sich das Kindermuseum zum Thema Graffitikunst an der Gebäudefassade mit dem örtlichen Jugendtreff vernetzten könne.

 

Herr Boettger regt an, künftige Zuwendungen an das Kindermuseum ausschließlich über RISE-Mittel zu finanzieren, da Politikmittel derzeit knapp seien.

 

Frau Alsen informiert, die Übernahme der Miet- und Betriebskosten würden nicht aus RISE-Mitteln, sondern aus dem Stadtentwicklungsfonds finanziert. Eine Zusage des  Stadtentwicklungsfonds für die Kostenübernahme zur Nachrüstung der Decke für eine bessere Akustik und der Sanierung des Bodens liege bereits vor. Eine Kostenübernahme für die Errichtung einer besseren Beschilderung werde sie ebenfalls beim Stadtentwicklungsfonds erfragen.

 

 

 

 

 

 


Anlagen
Präsentation Zwischenquartier Klick Kindermuseum (3844 KB)

Ö 4

Sachstand zum KL!CK Kindermuseum im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Maria Magdalena (Referierende: Vertreter:innen der Tewis Projektsteuerung GmbH und des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein (Bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN))

Frau Hornig (Bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN, Ev. Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein) und Herr Kreft (Tewis Projektmanagement GmbH) stellen dem Ausschuss den Stand des Bauprojektes zum KL!CK Kindermuseum im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Maria Magdalena mit Hilfe einer Präsentation (s. Anlage) vor. Hierbei und auf Nachfrage berichten sie ergänzend das Folgende:

 

  • Nach Erteilung der Baugenehmigung im November des Jahres 2024 habe man im September des Jahres 2025 mit der Bauausführung begonnen. Diese bestehe aus der Sanierung und dem Umbau der ehemaligen Pastorate und einem Neubau.
  • Der Zwischenverwendungsnachweis über die Fördermittel habe heute eingereicht werden können.
  • Die Bauabnahme werde im April des Jahres 2027 erfolgen.
  • Der Innenumbau des KL!CKKindermuseums werde zu einhundert Prozent, der Bau der Hülle zu 70,5 Prozent  aus öffentlichen Fördermitteln finanziert, während sich die Kirchengemeinde mit 20,5 Prozent an den Baukosten für die Hülle beteilige. Die Aufteilung der Kosten ergebe sich wiederum aus der künftigen Aufteilung der Nutzungsstruktur zwischen dem Kindermuseum und der Kirchengemeinde.
  • Eine Abrufung von Mitteln aus dem kürzlich beschiedenen Kostenvarianz- und Preissteigerungsfondssei bislang nicht nötig gewesen.
  • Der Seminarraum der früheren Kita werde über einen Durchbruch über eine Treppe und über einen Aufzug barrierefrei erschlossen.
  • Im Souterrain bleiben die massiven Wände nach Rücksprache mit dem Denkmalschutzamt erhalten. Die Kubatur bleibe ebenfalls erhalten, das Dach werde neu gedämmt. Die Fenster im Bestandrden komplett durch neue ersetzt. Die Türen im Bestand würden teilweise durch neue, breitere und mit automatischen Tüffnern ausgestatte Türen ersetzt, um die Fluchtwege und die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Ein Neubau einer im Vergleich zum Bestand weniger steilenTreppe sei ebenso vorgesehen wie ein zusätzliches, zweites barrierefreies WC.
  • Im Rahmen der Vorleistungen sei im Außenbereich der überdimensionale Stuhl abgetragen worden (s. Folie 11, Anlage).Zum Umgang mit den Musterflächen in den ehem. Kita-Räumen befinde man sich bzgl. einer neuen Beschichtung derzeit noch in Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt, deren Auftragung durch eine zuvor eingeleitete Schadstoffsanierung notwendigsei.
  • Mit den Rohbau- und Trockenbauarbeiten sei bereits begonnen worden.Aus wirtschaftlichen Gründen habe man sich gegen nachhaltigere Alternativen zum Trockenbau entschieden.
  • Die Wärmegewinnung im Bestand bleibe erhalten. Die Errichtung einer Wärmepumpe könne aufgrund der Statik des Daches nicht umgesetzt werden.
  • Die Kirchengemeinde Maria Magdalena Hamburg Osdorf vermiete als Grundstückseigentümerin die Räume zur Überlassung an das KL!CK Kindermuseum, wodurch die bisherigen Eigentumsverhältnisse bestehen blieben.
  • Im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Schnittstellen-Jour-Fixerden alle Bauschritte in enger Abstimmung mit den Betreiber:innen des KL!CK Kindermuseums abgestimmt.

 

Auf Nachfrage von Frau Pauly nach Zahlungsrückflüssen an die öffentliche Hand legt Frau Alsendar, zwischen dem Amt und dem KL!CKKindermuseum gebe es einen städtebaulichen Vertrag, wonach eine Instandhaltungspauschale von monatlich zwei Euro pro Quadratmeter festgesetzt worden sei. Dadurch werde ausgeschlossen, dassnftig anfallende Instandhaltungskosten aus öffentlichen Mitteln gezahlt würden. Eine Nicht-Einhaltung dieser Regelung seitens des Kindermuseum nne indes zu Sanktionenhren.

 


Anlagen
Präsentation Sachstand KLICK Kindermuseum (2030 KB)

Ö 5

"Schlammweg" Luruper Hauptstraße - Böverstpark/ Böverstland Sachstandsbericht des Amtes (Angemeldet von der Fraktion DIE LINKE)

Angemeldet von der Fraktion DIE LINKE.

 

Herr Strasserleitet in das Thema ein und erläutert, der ursprüngliche Zweck, eine zusätzliche Anbindung an das Stadtteilkulturzentrum zu erreichen, bestehe aufgrund dessen Umzug vom Böverstland in dasGemeindehaus an der Luruper Hauptstraße zwar nicht mehr, allerdings würden andere öffentliche Einrichtungen (wie z.B. Kitas und Schulen) von einer Erschließung der Wegeverbindung im Böverstpark in Lurup durch Herstellung eines öffentlichen Weges und eine damit verbesserten Erreichbarkeit nach wie vor profitieren. Dem öffentlichen Interesse ständen allerdings die vorherrschenden Eigentümerverhältnisse bzw. der Umstand entgegen, dass die Eigentümer:innen des betreffenden Flurstücks bislang auf jegliche Kontaktbemühungen des Amtes nicht reagierten (Hintergrund: Drucksache 20-5003,nicht-öffentliche Anlage). Zwar habe sich die Zusammensetzung der Erbengemeinschaft des betreffenden Flurstücks mittlerweile geändert, allerdings reagierten auch diese nicht auf die Kontaktaufnahme des Amtes. Er bitte das Amt,sungswege aufzuzeigen, wie am Ende doch noch eine Erschließung der Wegeverbindung erreicht werden nne.

 

Frau Alsenhrt aus, ein Mitarbeiter ihrer Abteilung habe gemeinsam mit Vertreter:innen der Abteilung Management des öffentlichen Raumes und des Landesbetriebs Immobilienmanagement (LIG) unermüdlich versucht, Lösungswege zur öffentlichen Nutzung der Wegeverbindung herbeizuführen. Demnach sei für das Flurstück u.a. eine aktualisierte Wertermittlung durchgeführt worden. Darauf hätten die Grundstückseigentümer:innen bislang nicht reagiert. Derzeit stehe noch die Möglichkeit im Raum, eine öffentlicheNutzung der Fläche durch einen Pachtvertrag zwischen dem Bezirk und den Grundstückseigentümer:innen zu erreichen.

 

Herr Strassermacht deutlich, es könne nicht sein, dass eine gemeinwohlorientierte Lösung seitens der Grundstückseigentümer:innen dauerhaft boykottiert werde. Deshalb plädiere er für eine Doppelstrategie, die ein Enteignungsverfahren nach Art. 14 des Grundgesetztes (GG) als Ultima Ratio in Erwägung ziehe, sollten die Grundstückseigentümer:innen das Angebot einer Überlassung des Flurstücks durch das amtsseitige Angebot einer Verpachtung nicht annehmen. Gleichwohl stelle er klar, dass die Politik weiterhin an einer Verhandlungslösung interessiert sei.

 

Auf Nachfrage von Herrn Boettger betont Frau Alsen, das Ergebnis der Wertermittlung versuche sie beim LIG zu erfragen und dem Ausschuss zur nicht-öffentlichen Kenntnisnahme weiterzuleiten.Auf Nachfrage von Frau Stamm informiert sie, die bisherigen Versuche der Kontaktaufnahme zu den Grundstückseigentümer:innen erfolgten auf schriftlichem Weg.

 

[Nachtrag der Geschäftsstelle der Bezirksversammlung zu Protokoll: Das Ergebnis der Wertermittlung ist dem Ausschuss am 05.05.2026 zur vertraulichen Kenntnisnahme per E-Mail zugegangen.]

 

Herr Strasser schlägt dem Amt vor, r alle weiteren Kontaktaufnahmen zu denGrundstückseigentümer:innen den Weg der förmlichen Postzustellungsurkunde („gelber Brief“) zu wählen, da solche Briefeder Erfahrung nach von Empfänger:innen mit hoher Wahrscheinlichkeit geöffnet rden.

 

 

Frau Alsen erläutert, für die Briefkommunikation sei in dieser Angelegenheit der LIG als zuständige Stelle für Eigentumsfragen zuständig, weshalb sie diesen Vorschlag nur weitergeben könne. Auf Bitten von Frau Hubert werde sie sich auch nach den Aufzeichnungen über die bisherigen Kontaktaufnahmen zu den Grundstückseigentümer:innen erkundigen.

 

[Nachtrag des Amtes zu Protokoll: Eine interne Prüfung und Befassung für eine Lösung zum "Schlammweg" Luruper Hauptstraße - Böverstpark/ Böverstland hat ergeben, dass das Bezirksamt weiterhin beharrlich eine Verhandlungslösung mit den Eigentümern erreichen möchte. Zukünftig sollen die zweiten Anschreiben an den Eigentümer, wenn keine Reaktion auf das erste Anschreiben erfolgt, per Einwurfeinschreiben stattfinden. An der Grenze des öffentlichen Weges sollen zeitnah Schilder mit folgender Aufschrift stehen: „Hier endet die öffentliche Fläche“.]

 

 

Ö 6

Umgang mit dem neuen Zuwendungsverfahren nach § 11 der Geschäftsordnung

Frau Hubertleitet ein, das vorliegende Thema nne nur theoretisch betrachtet werden, da dem RISE-Ausschuss bislang keine Anträge, für deren Finanzierung die Bereitstellung von Politikmitteln vorgesehen sei, zur Befassung vorliegen.Dennoch sollte der Ausschuss beraten, wie mit potenziellen Politikmittelanträgen bezüglich ihrer Priorisierung, der damit verbundenen Vergaberunden und der Tatsache, dass dieser Ausschuss anders als andere Fachausschüsse - nur alle zwei Monate tage, künftig umzugehen sei. Ergänzend erläutert sie, ausgenommen vom neuen Vergabeverfahren seien Beschlussfassungen von Anträgen, für die nach Auffassung der Fachausschüsse Ad-hoc-Mittel aufgewendet werden sollten. Diese seien für unaufschiebbare Anträge wie z.B. im Fall von Kostenübernahmen unerwarteterBetriebskostenerhöhungen vorgesehen und würden vom Haushaltsausschuss nicht erst in seiner letzten Sitzung vor der jeweils nächstenVergaberunde, sondern unmittelbar in seinerchsten Sitzung befasst werden.

 

Herr Strasser bekräftigt, die achtwöchige Tagungsfolge dieses Ausschusses könne zu Entscheidungsproblemen hinsichtlich der Priorisierung von Anträgen zu den jeweiligen festgelegten Vergaberunden des Haushaltsausschusses führen, sofern über mehr als ein Antrag pro Vergaberunde beraten und beschieden werden müsse.

 

Herr Michnia merkt ergänzend an,r den Fall, dass dieser Ausschuss einen Antrag aus Politikmitteln vertage, rutsche dieser erst in die übernächste Vergaberunde. Dies sollte nach Möglichkeitvermieden werden.

 

Herr Strasserschlägt vor, dass dieser Ausschuss zum nftigen Umgang mit zu priorisierenden Anträgen einen Vorratsbeschluss fasse.

 

Herr Boettger betont, er sei gegen eine Beschlussfassung, da dieser Ausschuss nftig wahrscheinlich über keine Anträge aus Politikmitteln bescheiden müsse.

 

Auf Antrag von Herrn Strasser beschließt der RISE-Ausschuss einstimmig bei drei Enthaltungen aus der Fraktion GRÜNE Folgendes:

 

Im Eilfall ist eine Sprecher:innensitzung einzuberufen, die anstelle des RISE-Ausschusses ermächtigt wird, Beschlussfassungen über Zuwendungsanträge aus Politikmitteln und deren Priorisierung im Rahmen des neuen Zuwendungsverfahrens nach § 11 der Geschäftsordnung zu erwirken.

 

 

Ö 7

RISE sichtbar machen (Antrag der Fraktion GRÜNE)

Der Antrag der Fraktion GRÜNE wird als Tischvorlage (Anlage) vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.

 

Herr Boettger erläutert seinen Antrag und führt ergänzend aus, wesentliches Ziel des Antrags sei es, die soziale Verantwortung des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im öffentlichen Raum zu dokumentieren und sichtbarer zu machen.

 

Frau Hubert pflichtet bei, es sei begrüßenswert, wenn die Aktivitäten des RISEnftig im öffentlichen Raum sichtbarer würden.

 

Herr Duong pflichtet Herrn Boettger ebenfalls bei.

 

Herr Strasserkritisiert die Praxis, Anträge erst kurz vor Sitzungsbeginn einzureichen, deutlich. Er ndigt für seine Fraktion Beratungsbedarf an.

 

Herr Boettger beschwichtigt, der kurzfristig vorgelegte Antrag solle zunächst nur als Anregung dienen. Für den von Herrn Strasser angemeldeten Beratungsbedarf zeige er indes Verständnis. 

 

Frau Stamm informiert, ihr sei eine Werkstatt im Stadtteil Lurup bekannt, die Möbel aus Recyclingmaterial herstelle.  

 

Frau Alsenbegrüßt den Vorstoß des Antrags, die Sichtbarmachung von RISE-Projekten im öffentlichen Raum zu verstärken. Ergänzend fügt sie hinzu, viele Projekte wie z.B. die Tagesaufenthaltsstätte TAS in der Stresemannstraße seien durch RISE-Mittel mitfinanziert worden, allerdings werde über die finanzielle Beteiligung durch RISE in der Presse kaum berichtet. Auf Nachfrage von Herrn Duong bestätigt sie, das Amt verfüge über ein eigenes RISE-Logo. 

Herr Strasser meldet für die Fraktion LINKE Beratungsbedarf an.


Anlagen
Tischvorlage Antrag Fraktion GRÜNE (207 KB)

Ö 7.1 - 22-1871

Sporthalle Glückstädter Weg Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 15.01.2026

Ö 8

Mitteilungen

Ö 8.1 - 22-1871

Sporthalle Glückstädter Weg Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 15.01.2026

Frau Hubert macht deutlich, die Beschlussrückmeldung der Behörde für Inneres und Sport auf den Beschluss des Hauptausschusses vom 15.01.2026 sei äußerst unbefriedigend.

Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.

N 9

Mitteilungen

Ö 9

Verschiedenes

Frau Johannsen macht darauf aufmerksam, dass es in Lurup keine Fahrrad-Verleihstation von StadtRAD Hamburg gebe.

 

Frau Alsenndigt an, sich hierzu bei den zuständigen Stellen zu erkundigen.

 

[Nachtrag des Amtes zu Protokoll: Aktuell befindet sich im RISE-Gebiet Lurup noch keine StadtRAD-Station. Zwei Stationen liegen jedoch nördlich angrenzend an das Gebiet, an den S-Bahn-Stationen Elbgaustraße und Eidelstedt. Dies soll sich noch in diesem Jahr ändern.

 

In der Ueckerstraße (Ecke Weisestraße) wird ein HVV Switch-Punkt mit Carsharing-Stellplätzen und einer StadtRAD-Station eingerichtet. Ergänzend wird dieser Standort durch eine RISE-geförderte Maßnahme des Bauvereins der Elbgemeinden (BVE) zu einer umfassenden Mobilitätsstation erweitert. Dabei entstehen eine Fahrradreparaturstation, E-Lastenradstellplätze, eine Paketstation, ein Quartierskühlschrank sowie neue Pflanzflächen.

Durch die Verknüpfung des Switch-Punktes mit den ergänzenden Angeboten des BVE entsteht in der Ueckerstraße eine umfangreiche Mobilitätsstation an einem zentralen Standort im Wohngebiet. Mit dem Projekt wird ein wichtiger Baustein zur Unterstützung der Mobilitätswende im Fördergebiet geschaffen. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2026 geplant.]

 

Auf Nachfrage von Herrn Böhnert zur beabsichtigten Machbarkeitsstudie des B*Treffs Altona und einer darin enthaltenen Berücksichtigung des Seniorentreffs verweist sie auf die Vorstellung der Problem- und Potentialanalyse (PPA) Altona-Nord, die dem Ausschuss voraussichtlich noch vor der nächsten RISE-Sitzung zugeschickt werde.

 

Herr Boettger regt an, dass sich dieser Ausschuss zum Thema nachhaltiges Bauen in RISE-Gebieten mit dem zuständigen Klimaschutzmanager des Amtes austausche.

 

Herr Strasser weist darauf hin, dass Klimaschutz-Themen in den Zuständigkeitsbereich des Ausschusses für Wirtschaft, Klima und Verbraucherschutz fielen und dort unter Hinzuziehung des RISE-Ausschusses gemeinsambehandelt werden müssten, sofern das Thema Vorgänge in den RISE-Gebieten beträfe.

 

Frau Alsen betont, es sei ein wichtiges Anliegen, dass das RISE-Gebiet Altona-Nord klimafreundlicher werde.

 

Frau Hubert wirft ergänzend ein, um solche Zielenftig klarer zu akzentuieren, wäre die Wiedereinrichtung von Regionalschüssen in den betreffenden Gebietender richtige Weg.

 

 

 

 

N 10

Mitteilungen

N 11

Verschiedenes