Frau Hirschfeld begrüßt Frau Hohnke als neues beratendes Mitglied (Vertretung der im Bezirk gelegenen staatlichen Schulen) im Ausschuss und weist sie auf ihre Rechte und Pflichten, insbesondere die zur Verschwiegenheit, hin.
Frau Hirschfeld stellt fest, dass mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend seien und somit die Beschlussfähigkeit gegeben sei.
Es sind keine Fragen eingereicht worden.
Fortsetzung der Beratungen vom 03.12.2025.
Beratung siehe TOP 4.1.
Herr Schmidt stellt in Frage, ob es zielführend sei, in der heutigen Sitzung die vielen Anpassungsvorschläge aus der Drucksache im Einzelnen zu beraten oderob es nicht ggf. sinnvoller sei, dass diese Vorarbeit im Rahmen einer Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten erfolge. Ohnehin sei fraglich, inwieweit der Jugendhilfeausschuss bzw. die Politik im Detail über die Frage der Drucksache entscheiden solle oder ob dies nicht schon durch die beteiligten Kinder und Jugendlichen selbst erfolgen könne.
Frau Gosch stimmt dem zu und weist ergänzend auf die jahrelange Arbeit, insbesondere im dafür eingesetzten Unterausschuss zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der vergangenen Wahlperiode, bei der Erarbeitung des Rahmenkonzepts hin. Dieses jetzt einfach schnell zu ändern, sei ohne eine entsprechende sorgfältige Diskussion nicht angemessen.
Herr Pargätzi(PLING Kollektiv) erläutert, dass sich viele der Vorschläge auf die Einsetzung und Wahl des Kinder- und Jugendbeirats bezögen und entsprechend für das weitere Vorgehenbenötigt würden. Wenn der Beirat bestehe, sei es selbstverständlich, dass dieser über seine Satzung, Arbeit und Grundlagen jederzeit bestimmen könne.
Frau Licari spricht sich für eine Vorstellung der Drucksache in der heutigen Sitzung aus. Es sei wichtig, dass der gesamte Ausschuss über die Vorschläge informiert werde.
Der Vorschlag von Herrn Schmidt, das Thema zur weiteren Vorstellung und Beratung im Unterausschuss Haushaltsangelegenheiten vorzusehen, wird mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen von SPD und FDP sowie bei Enthaltung zweier Mitglieder auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe abgelehnt.
Herr Pargätzi und Frau Stelling (PLING Kollektiv) stellen die Beschlussempfehlung des Amtes vor. Hierbei sowie auf Nachfragen und Anmerkungen aus dem Ausschuss heben sie Folgendes hervor:
Herr Pargätzi führt aus, dass gerne die Formulierung aufgenommen werden könne, dass mindestens vier Mal im Jahr eine Beiratssitzung stattfinden solle.
Die Drucksache wird zur weiteren Beratung einstimmig in Unterausschuss Haushaltsangelegenheiten überwiesen. Das Amt wird hierzu gebeten, die Fragestellungen bezüglich des künftigen Arbeitsaufwandes und der angedachten Kosten für die Wahlen nach Auslaufen des Projektzeitraums sowie zu den datenschutzrechtlichen Aspekten zu prüfen.
[Nachtrag des Amtes zu Protokoll:
Arbeitsaufwand der Verwaltung für die Organisation einer wiederkehrenden Online-Wahl mit persönlichen TAN-Verfahren:
Der Arbeitsaufwand für die Verwaltung ist bei dem Wahlverfahren sehr gering. Es wird ein Komplettauftrag für die Serienbrieferstellung und den Versand an eine Druckerei vergeben.
Der im Pilotprojekt durch den Dienstleister PLING Kollektiv erstellte Wahl-Brief aus 2026 muss lediglich durch das Amt aktualisiert werden.
Der Postversand mit den Wahlunterlagen kann zudem für die Öffentlichkeitsarbeit des Fachamtes Jugend- und Familienhilfe genutzt werden.
Mit dem Versand werden ca. 32.000 Kinder und Jugendliche im Bezirk Altona im Alter zwischen 10 und 21 Jahren erreicht. Die Kosten entsprechen ca. 0,80 Euro pro Person.
Ansprechendes Informationsmaterial über die sozialen Angebote Altonas für die Kinder und Jugendlichen kann beigelegt werden.]
Eine Vertretung von der Vereinigung Pestalozzi gGmbH stellt das Thema anhand einer Präsentation vor (siehe Anlage). Er bedanke sich ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung durch die Politik, die die Sanierungen ermöglicht habe. Die Jugendlichen seien bei der Gestaltung partizipativ eingebunden gewesen.
Herr Lindhout (Schanzenzirkus) stellt den Zuwendungsantrag vor. Der Schanzenzirkus finde seit 2008 erfolgreich im Sternschanzenpark statt. Die Aufstellung der Container erfolge ab Mai, ab Juni gebe es für vier Monate Angebote. Die Zusammenarbeit mit dem Circus TriBühne sei erfolgreich, verhältnismäßig günstig und wichtig, weil von dort auch die Bereitstellung von Zirkusutensilien erfolge.
Herr Schmidt begrüßt die Arbeit und die Angebote des Schanzenzirkus. Nach dem neuen Zuwendungsverfahren werde eine abschließende politische Entscheidung über den Zuwendungsantrag erst in der Märzsitzung der Bezirksversammlung erfolgen können.
Herr Kaeding bedauert, dass der Zuwendungsantrag, obwohl bereits im vergangenen Oktober eingegangen, erst heute den Ausschuss erreicht habe. Es stelle sich die Frage, worin die lange Bearbeitungszeit beim Amt begründet sei. In jedem Fall müsse er aufgrund der beantragten Zuwendungshöhe für heute Beratungsbedarf anmelden.
Herr Bründel-Zeißler regt vor dem Hintergrund der Diskussion an, ein Meinungsbild einzuholen, damit der Schanzenzirkus eine Einschätzung habe, ob der Zuwendungsantrag Aussicht auf Erfolg habe.
Das von Herrn Bründel-Zeißler vorgeschlagene Meinungsbild fällt einvernehmlich positiv aus.
Herr Kaeding meldet für die Fraktion GRÜNE Beratungsbedarf an.
Überwiesen aus der Sitzung des Haushaltsausschusses vom 10.12.2025 mit der Bitte an den Jugendhilfeausschuss, eine fachliche Stellungnahme zurückzumelden.
Herr Schmidt gibt zu überlegen, ob fachlich nicht der Ausschuss für Kultur und Bildung (KuBi) für das Thema zuständig sei.
Frau Licari führt aus, dass der Verein sich zuletzt im Dezember 2025 im KuBi vorgestellt habe und dort auch das Thema Antiziganismus angesprochen worden sei. Auffällig sei, dass der Maßnahmebeginn für das Projekt bereits der 01.01.2026 sei.
Herr Fersogluregt eine weitere Befassung mit dem Thema und die Erarbeitung einer Stellungnahme im kommenden Unterausschuss Haushaltsangelegenheiten an. Beim Verein gehe es um Bildungsarbeit für Kinder und Jugendliche, eine inhaltliche Rückmeldung durch den Jugendhilfeausschuss mache vor diesem Hintergrund Sinn.
Der Jugendhilfeausschuss beschließt einstimmig bei Enthaltung der Fraktion DIE LINKE sowie dreier Mitglieder auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe folgende Rückmeldung:
Die inhaltliche Zuständigkeit für das Thema des Antrags wird beim Ausschuss für Kultur und Bildung gesehen. Eine inhaltliche Stellungnahme sollte von dort eingeholt werden.
Die Drucksache 22-1689 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Die Drucksache 22-1688 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Der Ausschuss nimmt die Drucksache zur Kenntnis.
Der TOP wird auf Bitten des Amtes einvernehmlich in die kommende Sitzung vertagt.
Frau Hirschfeldweist auf einen Brandbrief aus der Borner Runde zu den erfolgten Kürzungen hin.
Herr Schmidt meldet die Drucksache zur weiteren Beratung für die kommende Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten an.
Der TOP mit der Drucksache 22-1690 wird vor Eintritt in die Tagesordnung neu aufgenommen.
Herr Schmidt meldet die Drucksache zur weiteren Beratung für die kommende Sitzung des Unterausschusses Haushaltsangelegenheiten an.
Frau von Stritzky weist auf eine Expert:innen- bzw. Senatsanhörung im Familienausschuss auf Bürgerschaftsebene am 23.01.2026 zur finanziellen Situation der Rahmenzuweisungen und der Mittel der Sozialräumlichen Integrationsnetzwerke (SIN) hin.
Herr Pawletta berichtet, dass aktuell Bemühungen stattfänden, die vakanten Stellen Jugendhilfeausschuss zu besetzen. Bezüglich des laufenden Bewerbungsverfahrens für die Nachfolge eines stimmberechtigten Mitglieds auf Vorschlag der Träger der freien Jugendhilfe bittet er um ein Meinungsbild, ob die Wahl der Nachfolge bereits in der Bezirksversammlung im Januar oder eher im Februar erfolgen solle.
Mehrere Ausschussmitglieder sprechen sich für eine Wahl in der Januarsitzung der Bezirksversammlung aus.