Sicherstellung der sozialen Infrastruktur am Osdorfer Born - ausreichende Finanzierung des Bürgerhaus Bornheide sicherstellen Dringlicher Antrag der Fraktionen von CDU und DIE LINKE
Letzte Beratung: 26.03.2026 Bezirksversammlung Ö 8.9
Die antragstellenden Fraktionen setzen sich mit diesem Antrag für den Erhalt und die zukunftsfähige Ausstattung des Bürgerhauses Bornheide als zentralem soziokulturellem Treffpunkt am Osdorfer Born ein. Das Bürgerhaus erfüllt für den Stadtteil unverzichtbare Funktionen: Es ist Beratungs-, Bildungs- und Hilfeort, offener sozialer Treffpunkt und niedrigschwellige Anlaufstelle, die ehrenamtliches Engagement stärkt, Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht und Stadtteilkultur für alle zugänglich macht.
In den vergangenen Jahren ist das Haus zugleich mit erheblich gestiegenen Personal-, Energie- und Betriebskosten konfrontiert, während die bestehenden Finanzierungsstrukturen – inklusive der seit 2013 unveränderten Servicepauschale von 0,70 Euro pro Quadratmeter sowie wegfallenderMittel der Sozialräumlichen Integrationsnetzwerke (SIN) für den Schreibdienst – den tatsächlichen Aufwand längst nicht mehr abdecken.
Um die im Rahmen der Evaluation festgestellten Bedarfe – vom Kulturbudget über zusätzliche hauptamtliche Stunden zur Unterstützung des Ehrenamts bis hin zu verbesserten Raumnutzungsbedingungen – umzusetzen, bedarf es einer zielgerichteten Mehrfinanzierung des Bürgerhauses und einer Aufstockung des Quartiersfonds Altona. Nur so können die Angebote des Bürgerhauses Bornheide langfristig gesichert, qualitative Weiterentwicklungen ermöglicht und die soziale Infrastruktur im Osdorfer Born stabilisiert werden.
Die Bezirksversammlung Altona möge beschließen:
Die Behörde für Finanzen und Bezirke sowie die Behörde für Kultur und Medien werden nach § 27 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
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