Senior:innenzentrum nach Münchner Modell für Altona Mitteilungsdrucksache zum Beschluss des Hauptausschusses vom 11.12.2025
Letzte Beratung: 29.01.2026 Bezirksversammlung Ö 13.45
Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona hat in seiner Sitzung vom 11.12.2025 stellvertretend für die Bezirksversammlung anliegende Drucksache 22-1592.1B beschlossen.
Die Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration (Sozialbehörde) hat mit Schreiben vom 15.01.2026 wie folgt Stellung genommen:
Zu 3:
Kennzeichnend für das sogenannte Münchener Modell (Alten- und Service-Zentren (ASZ) – Landeshauptstadt München) ist eine Kombination von professionellem Beratungsangebot, einem Mittagstisch sowie Informations- und Begegnungsveranstaltungen. Außerdem kann ein präventiver Hausbesuch angefordert werden.
Der Hamburger Senat verfolgt das Ziel eines selbständigen und selbstbestimmten Lebens im Alter in Hamburg mit vielfältigen Maßnahmen (siehe Drucksache 22/15703 „Aktionsplan Age-friendly City – für ein altersfreundliches Hamburg“). Insbesondere bestehen in Hamburg bereits Strukturen und Angebote zur Information, Beratung und Teilhabe älterer Menschen mit dem Fokus, ein möglichst langes Wohnen bleiben im Quartier zu unterstützen, u.a.:
- die bezirklichen Pflegestützpunkte und Beratungszentren für ältere, pflegebedürftige und körperbehinderte Menschen (PBM), die u.U. auch zielgruppenspezifische Informationsveranstaltungen durchführen,
- aufsuchende und informierende Angebote wie den Hamburger Hausbesuch für Seniorinnen und Senioren,
- Seniorentreffs, Seniorengruppen sowie weitere offene Begegnungsangebote in den jeweiligen Sozialräumen mit niedrigschwelligen Zugängen zur Förderung sozialer Teilhabe.
Die Sozialbehörde verfolgt den Ansatz, die bestehenden Angebote in Hamburg in ihrer sozialraumorientierten Ausrichtung zu stärken und darauf aufbauend Beratung und Begegnung besser miteinander zu verknüpfen, um Seniorinnen und Senioren wohnortnah zu erreichen. So sollen bestehende Seniorentreffs schrittweise zu Quartierstreffs weiterentwickelt werden, die als Anlaufstellen für Begegnung, Information und Orientierung fungieren und bei Bedarf in weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote vermitteln. Pflegestützpunkte und Seniorenberatung können Informationsangebote in Seniorentreffs machen.
Neue, parallele Strukturen sollen nicht aufgebaut werden. Insbesondere sind die Alten- und Service-Zentren in München Teil einer anderen kommunalen Organisationsstruktur, die nicht unmittelbar auf Hamburg übertragbar ist. Darüber hinaus stehen auch keine finanziellen Mittel für den Aufbau eines Seniorenzentrums im Sinne der Münchener Alten- und Service-Zentren zur Verfügung.
Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.
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