Schutz von Kindern und Anwohnern im Umfeld der Sternbrücke stärken Brammerfläche gemeinwohlorientiert entwickeln Dringlicher Antrag der AFD-Fraktion
Letzte Beratung: 24.09.2026 Bezirksversammlung Ö 7.9
Anwohner berichten, dass Spielplätze und wohnungsnahe Grünflächen im Umfeld des Schulterblatts und der Sternbrücke besonders nach Wochenenden durch Glasscherben, Getränkebecher, Drogenreste und weitere Verunreinigungen belastet sind. Nach Angaben aus einer Eingabe an die Bezirksversammlung wäre ein Kleinkind auf einem Spielplatz beinahe mit einem zurückgelassenen alkoholischen Getränk in Berührung gekommen.
Kinderspielplätze müssen geschützte Räume bleiben. Eltern müssen darauf vertrauen können, dass ihre Kinder dort spielen können, ohne durch Glasscherben, Alkohol- oder Drogenreste gefährdet zu werden. Zugleich haben auch ältere Menschen und die übrige Wohnbevölkerung Anspruch auf ein sicheres und lebenswertes Wohnumfeld.
Die laufende Neuordnung des Sternbrückenumfeldes bietet die Möglichkeit, die Interessen der Nachbarschaft frühzeitig und dauerhaft in die Planung einzubeziehen. Im Mai 2026 fand bereits eine Öffentlichkeitsbeteiligung zur Umfeldgestaltung statt. Das Bezirksamt erklärte dabei ausdrücklich, dass das Quartier durch die Bauarbeiten vor großen Herausforderungen stehe.
Die endgültige Gestaltung des Kreuzungsbereichs ist nach Angaben des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer(LSBG) frühestens ab Frühjahr 2028 vorgesehen. Damit besteht noch Raum, die Belange der Wohnbevölkerung verbindlich einzubringen.
Die Brammerfläche darf nach Abschluss ihrer derzeitigen baulichen Nutzung nicht allein unter kommerziellen Gesichtspunkten betrachtet werden. Die zukünftige Gestaltung muss einen sichtbaren Mehrwert für Kinder, Familien, Senioren und die dort lebenden Menschen schaffen
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Das Bezirksamt wird gemäß § 19 Absatz 2 BezVG gebeten,
Die Bezirksversammlung wird um Zustimmung gebeten.
ohne
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