Iserbrook-Nord fahrradfreundlicher und barrierefrei gestalten Antrag der SPD-Fraktion
Letzte Beratung: 21.09.2026 Mobilitätsausschuss Ö 4
Im Nordteil des Stadtteils Iserbrook, auf der Nordseite der B 431 zwischen den Kreuzungen Schenefelder Landstraße/Sülldorfer Landstraße und Lütt Iserbrook/Sülldorfer Landstraße, verlaufen parallel zur B 431 öffentliche Fuß- und Radwege, die versetzt zur Hauptverkehrsstraße zwischen den Gärten hindurchführen. Sie ermöglichen eine attraktive Verbindung von Ost nach West und umgekehrt, ohne unmittelbar entlang der vielbefahrenen vierspurigen B 431 mit der entsprechenden Abgasbelastung unterwegs sein zu müssen. Die Wege werden von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt, darunter auch Schülerinnen und Schüler sowie Kindergartenkinder. Durch ihre Lage im Grünen tragen sie zugleich zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in Iserbrook-Nord bei.
An den Übergängen zur Hein-Kröger-Straße und zum Jochen-Fink-Weg fehlen jedoch abgesenkte Bordsteine. Lediglich an der Straße Lütt Iserbrook besteht bereits eine entsprechende Bordsteinabsenkung. Die fehlenden Absenkungen erschweren insbesondere die Nutzung mit dem Fahrrad. Wer beispielsweise mit Einkäufen beladen ist, muss entweder auf dem schmalen Weg scharf zur nächsten abgesenkten Stelle abbiegen oder absteigen und das Fahrrad über die hohe Bordsteinkante schieben. Beim direkten Überfahren der Bordsteinkante besteht zudem die Gefahr, das Gleichgewicht zu verlieren oder das Fahrrad zu beschädigen.
Noch stärker stellt die Situation Menschen mit eingeschränkter Mobilität vor Herausforderungen. Für ältere Anwohnerinnen und Anwohner mit Rollatoren, Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer sowie Eltern mit Kinderwagen würden barrierefreie Übergänge eine deutliche Verbesserung darstellen.
Die Übergänge der Fuß- und Radwege an der Hein-Kröger-Straße und am Jochen-Fink-Weg sollten daher barrierefrei gestaltet und die Bordsteine entsprechend abgesenkt werden. Dies würde zugleich verhindern, dass Fahrzeuge unmittelbar vor den Zugängen parken und diese versperren. Radfahrerinnen und Radfahrer könnten die Straßen sicherer erreichen, während Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht mehr auf benachbarte Grundstücks- oder Parkplatzzufahrten ausweichen müssten.
In Iserbrook leben rund 12.000 Menschen. Gerade Iserbrook-Nord ist dicht besiedelt, sodass von einer Verbesserung dieser wichtigen Wegeverbindungen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger profitieren würden.
Vor diesem Hintergrund wird das Bezirksamt Altona gemäß § 19 BezVG sowie die zuständige Fachbehörde gemäß § 27 BezVG gebeten,
Der Mobilitätsausschuss wird um Zustimmung und Weiterleitung an die Bezirksversammlung gebeten.
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