Energiewende am Ende? Kleine Anfrage von Dr. Ulrike von Criegern (CDU-Fraktion)
Letzte Beratung: 26.03.2026 Bezirksversammlung Ö 5.3
Einsatz von Wärmepumpen sowie Erneuerung von Gas- und Ölheizungen in Gebäuden des Bezirks Altona
Regelmäßig betonen Vertreter der Stadt, Wärmepumpen und Fernwärme seien Energiemodelle der Zukunft, Gas und Öl hingegen ein Auslaufmodell.Zugleich lässt die Verwaltung weiterhin Gas- und Ölheizungen einbauen.Es stellt sich daher die Frage, weshalb die Verwaltung weiterhin auf Gas und Öl setzt, wenn diese Technologien der Vergangenheit angehören.
Es wird daher um Beantwortung folgender Fragen zu Gebäuden, deren Verwaltung dem Bezirksamt Altona und seinen nachgeordneten Einrichtungen (z. B. Verwaltungsgebäude, Schulen, Kitas, soziale Einrichtungen in bezirklicher Trägerschaft etc.) untersteht, gebeten:
Bitte jeweils angeben:
– Adresse des Gebäudes,
– Art der Einrichtung, die das Gebäude nutzt (z. B. Kita)
– Jahr der Inbetriebnahme der Wärmepumpe,
– Art der Wärmepumpe (soweit bekannt, z. B. Luft-Wasser).
6.a Was waren die Gründe, sofern im Einzelfall keine Wärmepumpe eingebaut bzw. eine Gas-
oder Ölheizung erneuert wurde?
Bitte je Gebäude angeben:
– Adresse,
– Art der Einrichtung,
– Energieträger (Gas oder Öl),
– Jahr der Erneuerung bzw. des Austauschs,
– Anlass der Erneuerung (z. B. Defekt).
Bitte wiederum mit Angabe von
– Adresse,
– Art der Einrichtung,
– geplantem Umsetzungszeitraum (Jahr/Jahreszeit)
– sowie der geplanten Art der Wärmepumpe.
– Adresse,
– Art der Einrichtung,
– geplantem Energieträger (Gas oder Öl),
– geplantem Umsetzungszeitraum
– sowie den Gründen für die Entscheidung zugunsten einer fossilen Heizung (z. B.
technische Rahmenbedingungen, Kosten, Denkmalschutz).
– eine Wärmepumpe,
– eine andere erneuerbare Wärmeversorgung oder
– weiterhin eine Gas- oder Ölheizung
eingesetzt bzw. erneuert wird?
Das Bezirksamt Altona beantwortet die Fragen wie folgt:
Zu 1:
Nein. Aus dem geänderten Klimaschutzgesetz ergeben sich zunächst keine unmittelbaren Sofortmaßnahmen. Die Zuständigkeit für die Anpassung des Hamburger Klimaplans liegt bei der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft.
Darüber hinaus wird derzeit ein Mehrjahres-Sanierungsfahrplan für die im Eigentum des Bezirksamts stehenden Gebäude von der Sprinkenhof GmbH erstellt.
Zu 2 – 6:
Siehe beigefügte Excel-Tabelle.
Zu 6.a:
Fehlanzeige.
Zu 7 + 8:
Siehe beigefügte Excel-Tabelle.
Zu 9:
Neben den wirtschaftlichen Faktoren sind der Ausbaustatus des Fernwärmenetzes, der bauliche Zustand des Objektes, die Stadt als Vorbild sowie die Marktverfügbarkeit die am stärksten gewichteten Kriterien.
Zu 10:
Fehlanzeige.
Die Bezirksversammlung wird um Kenntnisnahme gebeten.
Antwort Fragen 2 – 6 sowie 7 + 8
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