Das Kundenzentrum Blankenese muss erhalten bleiben! Antrag der Fraktionen von CDU, FDP und GRÜNE (NEUFASSUNG)
Letzte Beratung: 10.09.2026 Hauptausschuss Ö 2
Laut aktueller Berichterstattung plant der sozialdemokratische Finanzsenator Andreas Dressel drei Standorte des Hamburg Service zu schließen, darunter den Standort Blankenese. Für den Bezirk Altona hätte dies gravierende Auswirkungen: Es verbliebe lediglich ein einziger stationärer Standort des Hamburg Service.
Eine solche Reduzierung bedeutet eine deutliche Verschlechterung des Angebots für die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk. Die vom Senat angekündigten mobilen Teams können diese strukturelle Lücke nicht kompensieren, weder in Verlässlichkeit noch in Frequenz oder Leistungsumfang.
Besonders betroffen wären mobilitätseingeschränkte Menschen, ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Familien, die künftig längere Wege und deutlich längere Wartezeiten beim verbleibenden Standort in Kauf nehmen müssten. Die wohnortnahe Erreichbarkeit des Hamburg Service ist ein zentraler Bestandteil bürgerfreundlicher Verwaltung und darf nicht ausgedünnt werden.
Da die Debatte über die geplante Schließung dreier Hamburg‑Service‑Standorte bereits in vollem Gange ist und Finanzsenator Dressel die entsprechenden Überlegungen bestätigt hat, ist es dringend geboten, dass sich der Bezirk Altona zeitnah positioniert. Eine Befassung erst in der Bezirksversammlung käme zu spät, um in der laufenden Debatte eine klare Haltung der Altonaer Politik zu markieren. Daher ist eine Abstimmung bereits im kommenden Hauptausschuss erforderlich.
Vor diesem Hintergrund möge der Hauptausschuss stellvertretend für die Bezirksversammlung gemäß § 27 Abs. 1 BezVG beschließen:
Die Behörde für Finanzen und Bezirke wird aufgefordert, die Pläne zur Schließung des Hamburg‑Service‑Standorts Blankenese nicht weiter zu verfolgen und das bisherige Angebot am Standort unverändert fortzuführen.
Der Hauptausschuss wird stellvertretend für die Bezirksversammlung um Zustimmung gebeten.
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