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Alle reden von Quartiersgaragen – wann will Altona endlich beginnen? Dringlicher Antrag der CDU-Fraktion

Antrag öffentlich

Bera­tungs­reihen­folge
Gremium
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07.10.2019
26.09.2019
Sachverhalt

Die Nutzung des öffentlichen Raums für den Verkehr verändert sich. Der Radverkehr wird gestärkt, es wird versucht, den Fußgängern mehr Raum zu geben und für Autos bleibt dementsprechend weniger Platz. Dies führt auch zu weniger Parkplätzen in vielen Straßen. Entgegen anders lautender Prognosen nimmt die Zahl der Autos in unserer Stadt immer noch zu und selbst wenn der Höhepunkt der Neuzulassungen überschritten wäre, wird es noch lange dauern, bis die Bewohner und Bewohnerinnen der Innenstädte wirklich ganz auf ihr eigenes Auto verzichten.

 

Mit zunehmendem Radverkehr werden immer mehr Fahrradabstellplätze gebraucht und auch für Lastenfahrräder gibt es noch viel zu wenig Abstellmöglichkeiten. In allen Konzepten heißt es immer „wir brauchen Quartiersgaragen“, aber konkret geschieht nichts.

 

Vor diesem Hintergrund fordern wir das Bezirksamt Altona gemäß § 19 BezVG auf, folgende Maßnahmen zu prüfen bzw. einzuleiten:

 

In den kommenden Jahren soll der Holstenplatz saniert werden. In diesem Zusammenhang fordern wir das Bezirksamt auf, zu prüfen, ob es möglich und machbar ist, eine Quartiersgarage unter diesem Platz einzurichten.

 

Sollte dies aus technischen Gründen nicht möglich sein, wird das Bezirksamt aufgefordert, ausreichend Stellplätze für Räder und Lastenfahrräder zu schaffen (einschließlich gesicherter Radstellanlagen, Überdachungen).

 

Darüber hinaus fordern wir das Bezirksamt Altona auf, ein Konzept für Quartiersgaragen in den dicht besiedelten Kerngebieten Altonas zu beauftragen. Es sollen mögliche Standorte und Betreiberkonzepte ermittelt werden. Alle Quartiersgaragen sollen auch sichere und wettergeschützte Anlagen für Räder und Lastenfahrräder enthalten sowie Ladestationen für die Elektromobilität.

 

 

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