Verbesserung der Verkehrssicherheit an der sanierten Berner Straße - Überprüfung und Anpassung der Trennelemente zwischen Fahrbahn und Radweg Antrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 14.01.2026 Regionalausschuss Rahlstedt Ö 6.5
Die Berner Straße wurde kürzlich umfassend saniert. Im Zuge dieser Maßnahme wurden Betonelemente als bauliche Trennung zwischen dem Radweg und dem Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr eingebaut. Grundsätzlich verfolgt diese Maßnahme das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die unterschiedlichen Verkehrsarten klar voneinander zu trennen. In der aktuellen Ausführung zeigen sich jedoch erhebliche sicherheitsrelevante Mängel, die einer zeitnahen Nachbesserung bedürfen.
Zum einen sind die Betonelemente nicht durchgehend angebracht. Insbesondere an den Anfangs- und Endpunkten der jeweiligen Abschnitte entstehen dadurch unerwartete Hindernisse, die eine konkrete Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Bereits wenige Tage nach der Freigabe der Straße sind mehrere dieser Elemente beschädigt worden; abgefahrene und zerbrochene Betonteile verteilen sich auf der Fahrbahn und erhöhen das Unfallrisiko zusätzlich.
Zum anderen sind die Betonelemente bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen – etwa bei Dunkelheit oder Regen – nicht ausreichend gut erkennbar. Eine fehlende oder unzureichende visuelle Hervorhebung kann dazu führen, dass sie von Autofahrern wie auch von Radfahrern zu spät wahrgenommen werden.
Darüber hinaus stellt sich die Situation im Winter als besonders problematisch dar. Bei Schnee und Eis werden die Betonelemente vollständig zugedeckt und sind damit nicht mehr sichtbar. Gleichzeitig wird der Radweg häufig nicht oder nur unzureichend geräumt, wodurch er faktisch unbenutzbar wird. Dies führt dazu, dass Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen müssen, während die verdeckten Betonelemente weiterhin eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen.
Vor diesem Hintergrund sollte nicht nur die aktuelle Ausführung der Betonelemente nachgebessert, sondern grundsätzlich geprüft werden, ob alternative, verkehrssicherere Formen der Trennung zwischen Radweg und Fahrbahn besser geeignet sind. Dabei darf auch ein teilweiser oder vollständiger Rückbau der derzeitigen Betonelemente nicht aus-geschlossen werden, sofern dies zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit beiträgt.
Vor diesem Hintergrund möge der Regionalausschuss folgende Empfehlung für die Bezirksversammlung beschließen:
Die Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständigen Fachbehörden zu veranlassen,
Der Regionalausschuss Rahlstedt ist zeitnah über das Ergebnis zu informieren.
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