22-2904

Verbesserung der Verkehrssicherheit an der sanierten Berner Straße - Überprüfung und Anpassung der Trennelemente zwischen Fahrbahn und Radweg Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 14.01.2026 Regionalausschuss Rahlstedt Ö 6.5

Sachverhalt

Die Berner Straße wurde kürzlich umfassend saniert. Im Zuge dieser Maßnahme wurden Betonelemente als bauliche Trennung zwischen dem Radweg und dem Fahrstreifen für den motorisierten Individualverkehr eingebaut. Grundsätzlich verfolgt diese Maßnahme das Ziel, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die unterschiedlichen Verkehrsarten klar voneinander zu trennen. In der aktuellen Ausführung zeigen sich jedoch erhebliche sicherheitsrelevante Mängel, die einer zeitnahen Nachbesserung bedürfen.

Zum einen sind die Betonelemente nicht durchgehend angebracht. Insbesondere an den Anfangs- und Endpunkten der jeweiligen Abschnitte entstehen dadurch unerwartete Hindernisse, die eine konkrete Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Bereits wenige Tage nach der Freigabe der Straße sind mehrere dieser Elemente beschädigt worden; abgefahrene und zerbrochene Betonteile verteilen sich auf der Fahrbahn und erhöhen das Unfallrisiko zusätzlich.

Zum anderen sind die Betonelemente bei schlechten Witterungs- und Sichtverhältnissen etwa bei Dunkelheit oder Regen nicht ausreichend gut erkennbar. Eine fehlende oder unzureichende visuelle Hervorhebung kann dazu führen, dass sie von Autofahrern wie auch von Radfahrern zu spät wahrgenommen werden.

Darüber hinaus stellt sich die Situation im Winter als besonders problematisch dar. Bei Schnee und Eis werden die Betonelemente vollständig zugedeckt und sind damit nicht mehr sichtbar. Gleichzeitig wird der Radweg häufig nicht oder nur unzureichend geräumt, wodurch er faktisch unbenutzbar wird. Dies führt dazu, dass Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen müssen, während die verdeckten Betonelemente weiterhin eine erhebliche Gefahrenquelle darstellen.

Vor diesem Hintergrund sollte nicht nur die aktuelle Ausführung der Betonelemente nachgebessert, sondern grundsätzlich geprüft werden, ob alternative, verkehrssicherere Formen der Trennung zwischen Radweg und Fahrbahn besser geeignet sind. Dabei darf auch ein teilweiser oder vollständiger Rückbau der derzeitigen Betonelemente nicht aus-geschlossen werden, sofern dies zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrssicherheit beiträgt.

Vor diesem Hintergrundge der Regionalausschuss folgende Empfehlung für die Bezirksversammlung beschließen:

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung wird gebeten, die zuständigen Fachbehörden zu veranlassen,

  1. die durchgehende und verkehrssichere Ausführung der Betonelemente an der Berner Straße zu überprüfen und insbesondere Gefahrenstellen an Anfangs- und Endpunkten zu beseitigen,
  2. Maßnahmen zur besseren Sichtbarkeit der Betonelemente zu prüfen und umzusetzen, etwa durch durchgängige reflektierende Markierungen oder farbliche Hervorhebungen,
  3. ein verlässliches Winterdienstkonzept für den Radweg zu entwickeln und sicherzustellen, dass sowohl der Radweg als auch die trennenden Elemente bei Schnee und Eis erkennbar und sicher nutzbar bleiben,
  4. alternative Formen der Trennung zwischen Radweg und Fahrbahn zu prüfen, die eine höhere Verkehrssicherheit und bessere Wahrnehmbarkeit gewährleisten,
  5. im Rahmen dieser Prüfung auch einen teilweisen oder vollständigen ckbau der bestehenden Betonelemente in Betracht zu ziehen, sofern sich dies als die verkehrssicherere Lösung erweist.

Der Regionalausschuss Rahlstedt ist zeitnah über das Ergebnis zu informieren.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
Anhänge

keine Anlage/n

Lokalisation Beta
Berner Str.

Die Erkennung von Orten anhand des Textes der Drucksache kann ungenau sein. Es ist daher möglich, das Orte gar nicht oder falsch erkannt werden.