Trink- und Drogenszene auf dem Bramfelder Marktplatz - Sicherheit für Kinder und Jugendliche stärken / Runden Tisch einrichten Antrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 26.03.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.5
Auf dem Bramfelder Marktplatz kommt es regelmäßig zu auffälligen Situationen durch öffentlich Alkohol- und teilweise Drogenkonsumierende Personengruppen. Berichtet werden unter anderem aggressives Verhalten, lautstarke Streitigkeiten, unangemessenes Ansprechen von Passanten sowie Vermüllung des Platzes. Dies führt zu einem deutlich verminderten Sicherheitsempfinden und teilweise auch zu tatsächlichen Konfliktsituationen.
Besonders problematisch ist die unmittelbare Nähezum Haus der Jugend und der Bücherhalle Bramfeld direktam Marktplatz. Kinder und Jugendliche müssen den Platz auf ihrem Weg zu den Einrichtungen passieren und halten sich dort teilweise vor und nach den Angeboten auf. Sie werden dadurch regelmäßig mit konflikthaften Situationen, offenem Substanzkonsum und verbalen Übergriffen konfrontiert. Dies kann die Nutzung der Einrichtung erschweren und das Sicherheitsgefühl von Jugendlichen, Eltern und Mitarbeitenden beeinträchtigen.
Ziel muss es sein, sowohl die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen als auch den betroffenen Personen angemessene Unterstützungsangebote zu vermitteln.
Die Situation auf dem Bramfelder Marktplatz ist vielschichtig und kann weder ausschließlich ordnungsrechtlich noch ausschließlich sozialpolitisch gelöst werden. Unterschiedliche Zuständigkeiten – von Polizei und Ordnungsdienst über Jugendhilfe und Suchthilfe bis hin zum Bezirksamt und der Einrichtung vor Ort – machen ein abgestimmtes Vorgehen erforderlich. Ein Runder Tisch bietet die Möglichkeit, vorhandene Erkenntnisse zu bündeln, Maßnahmen aufeinander abzustimmen und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die sowohl die Sicherheit im öffentlichen Raum als auch die Unterstützung der betroffenen Personen berücksichtigen. Gleichzeitig kann so vermieden werden, dass Probleme lediglich räumlich verlagert statt tatsächlich bearbeitet werden.
Dies vorausgeschickt möge derRegionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne beschließen:
Der Regionalausschuss bittet das Bezirksamt Wandsbek,
keine Anlage/n
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