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Sicherstellung der Altglasentsorgung am Bramfelder Markt während des Jahrmarkts Antrag der CDU-Fraktion

Antrag

Letzte Beratung: 28.05.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.7

Sachverhalt

Die wiederkehrende, mehrtägige Entfernung der Glascontainer am Bramfelder Markt im Zusammenhang mit dem Jahrmarkt führt seit Jahren zu einer massiven Beschwerdelage in der Bevölkerung.

Viele Anwohnerinnen und Anwohner nutzen die Container fußufig im Zuge ihrer täglichen Wege. Während der Abwesenheit der Container fehlt jedoch eine wohnortnahe Entsorgungsmöglichkeit.

In der Praxis zeigt sich deutlich, dass in diesem Zeitraum vermehrt Glasflaschen in öffentlichenPapierkörben entsorgt werden. Dies führt zu erheblichen Problemen hinsichtlich Sauberkeit, Sicherheit und einer ordnungsgemäßen Mülltrennung. Öffentliche Papierkörbe sind für Glasabfälle weder vorgesehen noch geeignet. Ebenfalls zu beobachten: Fehlen die Depotcontainer, wird das Altglas trotzdem vor Ort abgestellt.

Das derzeitige Vorgehen steht zudem im Widerspruch zu den städtischen Zielen einer verbesserten Abfalltrennung und einer höheren Recyclingquote.

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, gemeinsam mit der SRH eine bürgernahe und praktikable Lösung zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen der Veranstaltung als auch den berechtigten Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner gerecht wird.

Petitum/Beschluss

Beschluss:

  1. Das Bezirksamt Wandsbek wird gebeten, gemeinsam mit der Stadtreinigung Hamburg (SRH) eine praktikable Lösung zu erarbeiten, um die ordnungsgemäße Altglasentsorgung am Bramfelder Markt auch während des Auf- und Abbaus sowie der Durchführung des Bramfelder Jahrmarkts sicherzustellen.

Dabei sind insbesondere folgende Optionen zu prüfen:

- Einrichtung eines temporären Ersatzstandortes in unmittelbarer Nähe,

- Verbleib der Glascontainer am bisherigen Standort durch angepasste Flächenplanung,

- verkürzte Ab- und Aufbauzeiten durch optimierte Abläufe,

- zusätzliche oder mobile Entsorgungsangebote während der Veranstaltungsdauer.

  1. Dem Regionalausschuss ist über die geprüften Varianten sowie die geplante Umsetzung zu berichten.
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