22-3377

Sicherheitsgefühl im öffentlichen Nahverkehr stärken. Niedrigschwellige digitale Kontaktmöglichkeiten zum Sicherheitspersonal prüfen Beschluss der Bezirksversammlung vom 26.02.2026 (Drs. 22-3178)

Mitteilungsvorlage BV-Vorsitz

Letzte Beratung: 09.04.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 14.35

Sachverhalt

Folgender Beschluss wurde gefasst:

Die zuständige Fachbehörde wird gebeten,

  1. mit dem hvv sowie der Hamburger Hochbahn AG zu prüfen, inwiefern bestehende Apps im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere die hvv App sowie die hvv switch App, um eine direkte und diskrete Kontaktmöglichkeit zum Sicherheitspersonal ergänzt werden können, ob ergänzend eine Kontaktaufnahme über gängige Messengerdienste ermöglicht werden kann sowie wie eine präsentere Darstellung der Notfallnummern der Hochbahnwache in den Zügen und an den Haltestellen umgesetzt werden kann;
  2. hierbei zu prüfen, ob eine entsprechende Funktion beispielsweise über eine Chat oder Meldemaske innerhalb der Apps umgesetzt oder bestehende telefonische Kontaktmöglichkeiten zur Hochbahnwache integriert beziehungsweise stärker sichtbar gemacht werden können, um Fahrgästen in unangenehmen oder unsicheren Situationen eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme zu ermöglichen;
  3. und dem zuständigen Fachausschuss über die Ergebnisse der Prüfung zu berichten.

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) nimmt wie folgt Stellung:

Die Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens der Fahrgäste im hvv ist ein zentrales gemeinsames Anliegen der BVM und der Verkehrsunternehmen im Verbund. Daher wird bereits eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt, wie etwa öffentliche Haltestellenbegehungen, die regelmäßige Bestreifung durch die Hochbahn-Wache und die Errichtung von Notrufsäulen an allen U-Bahnstationen. Zudem werden regelmäßig die (Nicht-) Fahrgäste befragt und im Gespräch mit Kundinnen und Kunden auch kontinuierlich neue Projektideen entwickelt, bewertet und am Ende umgesetzt. Denn die konsequente Ausrichtung an den Erwartungen der Fahrgäste ist wesentlich, um die Attraktivität des ÖPNV zu steigern, die Nutzung zu fördern und langfristig einen relevanten Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.

Dabei wurde erkannt, dass aus Kundenperspektive der Bedarf besteht, sich in unsicheren Situationen schnell, diskret und ortsunabhängig Hilfe holen zu können.

Petitum/Beschluss

Die Bezirksversammlung nimmt Kenntnis.

Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
09.04.2026
Ö 14.35
Anhänge

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