Reembusch: Verkehrssicherheit erhöhen - Prüfung einer Fahrbahnschwelle zur Geschwindigkeitsreduzierung Antrag der CDU-Fraktion
Letzte Beratung: 26.03.2026 Regionalausschuss Bramfeld-Steilshoop-Farmsen-Berne Ö 5.3
Aus der Nachbarschaft wird wiederholt berichtet, dass im Reembusch deutlich zu schnell gefahren wird. Gerade in Wohngebieten oder in Bereichen mit Fußverkehr, Querungen oder Einmündungen stellt überhöhte Geschwindigkeit ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner, insbesondere für Kinder, ältere Menschen oder mobilitätseingeschränkte Personen, entstehen dadurch unsichere Situationen im täglichen Straßenverkehr.
Erfahrungen aus anderen Stadtteilen zeigen, dass reine Geschwindigkeitsbegrenzungen – etwa Tempo-30-Regelungen – im Alltag häufig nicht ausreichen, um tatsächlich eine spürbare Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeiten zu erreichen. Bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung können daher ein wirksames Instrument sein, um die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit zu unterstützen.
Eine bewährte Maßnahme stellt dabei der Einsatz von Fahrbahn- bzw. Temposchwellen dar. Diese baulichen Elemente zwingen Fahrzeugführer dazu, ihre Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren, und tragen damit nachweislich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. Gleichzeitig können sie – im Gegensatz zu aufwendigeren Straßenumbauten – häufig mit vergleichsweise geringem baulichem Aufwand umgesetzt werden.
Wie das beigefügte Beispiel zeigt, werden solche Temposchwellen bereits an vielen Stellen eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere in sensiblen Bereichen den Verkehr zu beruhigen. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll zu prüfen, ob auch an der genannten Örtlichkeit eine solche Maßnahme geeignet wäre, um die Situation für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den Fußverkehr sicherer zu gestalten.
(Bild von der CDU-Fraktion Wandsbek)
Der Regionalausschuss Bramfeld, Steilshoop, Farmsen-Berne möge beschließen:
a) ob eine solche Maßnahme aus verkehrlicher Sicht geeignet ist, die Verkehrssicherheit zu erhöhen,
b) ob Belange von Feuerwehr, Rettungsdienst und Busverkehr berücksichtigt werden müssen und
c) welche Kosten und Umsetzungszeiträume für eine solche Maßnahme zu erwarten wären.
keine Anlage/n
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