Lärmschutzwand am Höltigbaum - wann folgt die Umsetzung? Beschlussvorlage des Regionalausschusses Rahlstedt
Letzte Beratung: 09.04.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 9.21
- Der Regionalausschuss Rahlstedt hat in seiner Sitzung am 25.03.2026 dem Antrag der CDU-Fraktion (Drs.-Nr. 22-3315) einstimmig in geänderter Form (s.u.) zugestimmt.
Bereits im Dezember 2024 beantragte die CDU-Fraktion mit Drs. 22/1035 die Instandsetzung der Lärmschutzwand am Höltigbaum. Mit Beschluss der Bezirksversammlung erfolgte im Februar 2025 die Zusicherung des Bezirksamtes über die Kontaktaufnahme mit dem Verantwortlichen und Prüfung einer Instandsetzung. Sichtbare Veränderungen jedoch hat es bisher nicht gegeben und das, obwohl sich der Zustand weiterhin verschlechtert hat.
Die hölzerne Lärmschutzwand entlang der Straße Höltigbaum (rechter Fahrbahnrand in Fahrtrichtung Sieker Landstraße) weist gegenwärtig erhebliche bauliche Mängel auf. An mehreren Abschnitten ist die Konstruktion defekt und in ihrer Standfestigkeit massiv beeinträchtigt (Bildanhänge).
Lärmschutzwände an dieser exponierten Hauptverkehrsstraße erfüllen essenzielle Funktionen: sie dienen dem aktiven Lärmschutz für die angrenzende Wohnbebauung, minimieren die Belastung durch Scheinwerferlicht bei Dunkelheit und fungieren als bauliche Barriere gegen Immissionen.
Der aktuelle Verfall der benannten Anlage stellt jedoch zunehmend ein Sicherheitsrisiko dar. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht muss verhindert werden, dass instabile Zaunelemente bei Starkwetterereignissen auf die Fahrbahn oder den Gehweg stürzen und somit Verkehrsteilnehmer gefährden. Zudem beeinträchtigt der marode Zustand das Ortsbild am Höltigbaum, der mit einer der zentralen Hauptzufahrtsstraßen nach Hamburg eine wichtige Visitenkarte für den Stadtteil Rahlstedt darstellt.
Vor diesem Hintergrund möge die Bezirksversammlung beschließen:
Die Verwaltung und die zuständigen Fachbehörden werden gebeten dem Regionalausschuss Rahlstedt einen Sachstand der Abstimmung mit den Verantwortlichen zeitnah zu erläutern. Die Verwaltung und die zuständigen Fachbehörden werden auch gebeten in Abstimmung mit den Verantwortlichen nach einer langlebigen und gleichzeitig ökologischen Variante einer neuen Lärmschutzwand zu suchen.
Es wird darum gebeten dem Regionalausschuss einen Zeitplan für die Umsetzung und die Ergebnisse der obigen Abstimmung vorzulegen.
Die Verwaltung wird außerdem gebeten den Regionalausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung darüber zu informieren, wer der Verantwortliche für die Lärmschutzwand ist.
Fotos und Kartenauszug
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