22-3546

Konkreter Zeitpunkt und Dauer des Aufzugsausfalls am Bahnhof Wandsbek Markt sowie Sicherstellung der Barrierefreiheit Auskunftsersuchen vom 28.04.2026

Anfrage gem. § 27 BezVG

Letzte Beratung: 07.05.2026 Bezirksversammlung Wandsbek Ö 16.2

Sachverhalt

Der Bahnhof Wandsbek Markt mit Busanlage und U-Bahn ist mit rund 114.000 Ein- und Aussteigenden täglich einer der meistfrequentierten Verkehrsknotenpunkte in Hamburg. Für den barrierefreien Zugang zum Bahnsteig der U1 steht derzeit lediglich ein Personenaufzug zur Verfügung, der im Zuge geplanter Bauarbeiten im Jahr 2026 erneuert werden soll. Angesichts der hohen Fahrgastzahlen ist eine durchgängige Sicherstellung der Barrierefreiheit von besonderer Bedeutung.
In der Mitteilungsvorlage vom 01.07.2025 der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (Drs. 22-1861) wurde mitgeteilt, dass die Sanierung des Aufzuges im zweiten Halbjahr 2026 erfolgen und etwa acht Monate dauern soll. Konkrete Angaben zum Beginn, zum Ablauf der Bauarbeiten sowie zu angemessenen barrierefreien Alternativen während dieses Zeitraums lagen zum damaligen Zeitpunkt nicht vor. Vor diesem Hintergrund ist nun eine Konkretisierung der Planungenerforderlich, damit diese rechtzeitig gemeinsam mit den betroffenen Menschen, insbesondere von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, diskutiert werden können.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

  1. Wann ist nach aktuellem Stand der konkrete Beginn der Bauarbeiten bzw. der Ausfall des bestehenden Aufzugs am Bahnhof Wandsbek Markt vorgesehen?
  2. Wie lange wird der Aufzug voraussichtlich außer Betrieb sein?
  3. Haben sich seit der Mitteilung Drs. 22-1861 vom 01.07.2025 Änderungen im Zeitplan ergeben? Wenn ja, welche?
  4. Wie wird während des Ausfallzeitraums die barrierefreie Erreichbarkeit des U-Bahnhofs Wandsbek Markt konkret sichergestellt?
  5. Welche konkreten Alternativangebote (z. B. Ersatzverkehre, Shuttle-Lösungen oder alternative barrierefreie Haltestellen) werden bereitgestellt?
  6. In welcher Taktung und mit welchen Kapazitäten werden diese Alternativen angeboten?
  7. Wie wird sichergestellt, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste frühzeitig, verständlich und barrierefrei über die Einschränkungen sowie die Alternativen informiert werden?
  8. Wurde das Kompetenzzentrum für ein barrierefreies Hamburg in die Planung und Ausgestaltung der Maßnahmen einbezogen? Wenn ja, in welcher Form und welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?
Bera­tungs­reihen­folge
Datum/Gremium
TOP
07.05.2026
Ö 16.2
Lokalisation Beta
Wandsbeker Marktstraße Wandsbek

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