Volt Antrag: Frühzeitige Fortschreibung der Berichterstattung zum Innovationsquartier Harburg ("Tech City")
Letzte Beratung: 31.03.2026 Bezirksversammlung Harburg Ö 7.21
Im vergangenen Jahr wurde im zuständigen Ausschuss durch die Hamburg Invest Entwicklungsgesellschaft (HIE) die Konzeptstudie „Innovationsquartier Harburg“ vorgestellt. Ziel der Studie war es, Entwicklungsbedarfe herauszuarbeiten und in eine strategische Konzeption zu überführen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich das Konzept in einer frühen und noch unscharfen Phase befindet .
Im Ausschuss wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass:
Der Ausschuss bat ausdrücklich um erneute Berichterstattung, sobald sich Veränderungen ergeben .
Seitdem wird auf Landesebene weiterhin das Zielbild einer „Tech City Harburg“ beziehungsweise eines rund 80 Hektar umfassenden Innovationsquartiers kommuniziert. Damit ist ein erheblicher wirtschafts- und stadtentwicklungspolitischer Anspruch verbunden, der für den Bezirk von strategischer Bedeutung ist.
Die Weiterentwicklung eines Innovationsquartiers ist keine parteipolitische Initiative, sondern eine langfristige Strukturentscheidung für Harburg. Sie betrifft Fragen der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, der nachhaltigen Flächenentwicklung, der Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie der Abstimmung zwischen Bezirk und Senat.
Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll und verantwortungsvoll, den aktuellen Stand der Konkretisierung transparent darzustellen und die im Ausschuss benannten offenen Punkte erneut strukturiert mit der Politik aufzugreifen. Ziel ist es, Planungssicherheit zu schaffen, Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit zwischen Senatsbehörden, Bezirksamt und Bezirksversammlung weiter zu stärken.
Die Bezirksversammlung Harburg versteht sich hierbei als konstruktiver Partner für eine realistische, nachhaltige und abgestimmte Entwicklung des Standorts.
Die Bezirksversammlung Harburg möge beschließen:
a) Fortentwicklung und Konkretisierung der Konzeptstudie
b) Aktueller Abstimmungsstand zwischen Senatsbehörden und Bezirksamt
c) Planungsrechtliche Situation der identifizierten Flächen
d) Zeitliche Perspektive und priorisierte Umsetzungsschritte
e) Finanzierungs- und Förderkulisse
f) Entwicklung der Flächennachfrage (Wissenschaft, Startups, Scale-ups, private Investoren)
g) Nachhaltigkeits- und Energiekonzept
h) Rolle des Bezirks Harburg im weiteren Verfahren
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